Verschwörungstheorien Wiki
Advertisement

Das Christentum gilt als eine der sieben Weltreligionen. Den verschiedenen christlichen Kirchen und Bewegungen gemeinsam ist die Berufung auf Jesus Christus und der Glaube, dass dieser der Sohn Gottes und der Messias ist.

Heute gibt es etwa 2 Milliarden Menschen die sich als Christ bekennen. Das Christentum spaltete sich aus dem Judentum ab, und erlebte im weiteren Verlauf der Geschichte noch zwei weitere große Spaltungen, in Katholische, Orthodoxe und Evangelische Kirche. Daraus entwickelten sich natürlich auch sehr viele kleinere Abspaltungen die sich dann in kleineren Gruppen (Geheimbünde/Sekten) zusammenfanden. In folge der Entwicklungen gab es auch zahlreiche Fälle in denen solche Gruppen sich weiterspalteten bis sie letztendlich nichts mehr mit Christentum zu tun hatten. (Siehe: Rosenkreuzer, Golden Dawn, Ordo Templi Orientis)

Die bekannteste Gegenbewegung(Gegenreligion) zum Christentum ist der Satanismus.

Einflüsse[]

Judentum und Christentum entstanden nicht in einem kulturellen Vakuum sondern lagen am Schnittpunkt eingier großer Hochkulturen: Mittelmeer-Anrainern wie Ägypten, Griechenland, Etrurien, Karthago, Rom, Hethiter oder mesopotamischen Kulturen, wie Sumer, Akkad, Babylon und Assyrien.

Es lassen sich in den Biblischen Erzählungen zahlreiche paralelen zu den Mythen anderer Kulturen finden, es ist aber schwer zu sagen, wo diese Mythen ihren Ursprung haben, da die unklar wie lange bestimmte Erzählungen verbal tradiert wurden, bevor man sie niederschrieb.

Altes Testament[]

Auzug aus Ägypten[]

Viel von der Exodus-Erzählung gilt heute als Mythos, der vermutlich zur Identitätsstiftung der frühen Judäer, insbesondere unter dem Eindruck des Babylonischen Exils, erfunden wurde.

Moses[]

Ähnlich wie Moses angeblich in einem Weidenkorb auf dem Nil ausgesetzt wurde, soll Sargon von Akkad in einem Kästchen auf dem Euphrat ausgesetzt worden sein.

Neues Testament[]

Abendmahl[]

Eine nahezu identische Abendmahlsfeier wurde zur Zeit der Entstehung des Christentums auch von dem Mithraskult vollzogen. Es ist unbekannt welcher der beiden Kulte hier den anderen Kopiert hat.

Marienverehrung[]

Das Bild der Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm ist ein offensichtliche ikonographische Kopie der Isis mit Horus. Der Isis-Kult hatte sich zur Zeit der Entstehung des Christentums auf das ganze römische Reich ausgebreitet. Zu dessen religiöser Praxis gehörten auch Prozessionen.

Wiederauferstehung[]

In der Gabriels Offenbarung welche aus dem ersten Jahrhundert vor Christus stammt ist von einem Simon die Rede der nach 3 Tagen auferstanden sein soll.

Es ist unbekannt wer dieser Simon genau war, vermutlich handelte es sich um einen Rebellenführer. (vgl. Simon Magus)

Auch einem Menachem, einem Führer eines Aufstands von Essenern, wurde nachgesagt das seine Leiche drei Tage nach dem Tod auferstanden ist.

Auch von der summerisch/akkadische Göttin Inanna/Ischtar sind Berichte von einer Unterweltreise übermittelt, in deren verlauf sie drei Tage lang Tod ist, bevor sie wieder zum Leben erweckt wird.

Johannes der Täufer[]

Das Bild von Johannes dem Täufer ist heute vor allem von der Bibel als einem der Vorläufer des Christentums belegt. Vermutlich handelte es sich bei dessen Anhängern ursprünglich um eine eigenständige religiöse Gruppierung. Die Mandäer verehren Johannes den Täufer bis heute als Christus (Gesalbten) und lehnen diesen Status für Jesus ab.

Griechische Helden[]

Heutige Forschung geht davon aus, dass sich die Evangelisten auf für griechische Heroen-Geschichten typische Erzählweisen zurückgriffen. Durch die Eroberungen Alexanders prägte die griechische Kultur den gesammten nahen Osten bis hinein in die Zeit des römischen Reiches.

Typisch für griechische Heroen-Geschichten ist etwa eine halbgöttliche Herkunft, Verfolgungen des Helden vor und nach der Geburt, ein zeitweises Leben im Exil, heimatloses Umherziehen, Berichte von Wundertaten oder die Wiedererhebung des Helden in die göttlichen Gefilde.

Helden wurden als real existierende Personen angesehen, genossen wie Jesus kultische Verehrung, bei der nicht selten, wie im Christentum, Reliquien eine rolle spielten.


Apollonios von Tyana[]

Apollonios von Tyana war ein griechischer neupythagoreischer Wanderphilosoph der um 40 geboren und um 120 gestorben sein soll. Seine mythische Lebensgeschichte wurde zu etwa gleichen Zeit wie die von Jesus aufgeschrieben und weißt viele Paralellen zu diesem auf. Apollonios hinterließ vermutlich, im Gegensatz zu Jesus, auch eigene Schriften, welche aber heute nur noch in Zitaten erhalten sind.

In der Apollonios-Biographie des Philostratos, zwischen 217 und 238 verfasst, weist u.a. eine ähnliche Geburtsgeschichte, Dämonenaustreibung, Totenerweckung, Himmelfahrt, Epiphanie des Verstorbenen auf.

Bereits zu frühen Zeiten war es zwischen (Ur-)Christen und Heiden strittig, ob nun Apollonios eine Kopie von Jesus oder Jesus eine Kopie von Apollonios war.

Advertisement