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Paläo-Astronautik (auch Prä-Astronautik oder Paläo-SETI) bezeichnet die Annahme, dass in der Frühzeit des Menschen Außerirdische die Erde besucht haben und die menschliche Zivilisation beeinflussten.

Die populärsten Vertreter dieser Theorie sind Erich von Däniken und Johannes von Buttlar, sowie die Doku-Serie Ancient Aliens des History Channels.

Prä-Astronautik-Anhänger liefern meist keine einheitliche Chronologie über den frühzeitlichen Kontakt von Menschen mit Außerirdischen, viel mehr werden oft Einzelfundstücke betrachtet und Erzählungen bzw. religiöse Schriften im Sinne der Prä-Astronautik umgedeutet.

Von der etablierten Wissenschaft erfährt die Prä-Astronautik meist kaum Beachtung. Oft wird kritisiert das Artefakte und Erzählungen aus ihrem kulturellen Kontext herausgerissen betrachtet werden. Die Prä-Astronautik wird wie der Hyperdiffusionismus dafür kritisiert, dass sie nicht-europäischen Kulturen ihre kulturellen Leistungen, insbesondere in der Architektur, abspreche und statt dessen diese als unfähige Primitive darstelle.

Liste von prästronautisch gedeuteten Fundstücken, Fundorten und Erzählungen[]

Neue Welt[]

Amerika[]

Südamerika[]
  • Steine von Ica - Steine mit Abbildungen von fortschrittlicher Technologie und Dinosauriern. Gelten in der etablierten Wissenschaft als Fälschungen.
  • Nasca-Linien - Geoglyphen der Nasca-Kultur
  • Machu Picchu
    • Intihuatana - Ritualstein in Machu Picchu, dem magische Kräfte nachgesagt werden.
  • Sacsayhuamán
  • Aramu Muru/Hayu Marca - wird von Prä-Astronautikern oft als magisches Portal gedeutet.
  • Tiwanaku
    • Sonnentor von Tiwanaku
  • Ollantaytambo
  • Kristallschädel - Angebliche historische Kristallschädel mit magischen Kräften. Gelten in der etablierten Wissenschaft als moderne Objekte.
  • Metallbibliothek - angebliche Bibliothek aus metallischen Büchern, welche sich in der Cueva de los Tayos oder einem ähnlichen Höhlen- oder Tunnelsystem befinden soll. Wurde trotz zahlreicher Expeditionen bis heute nicht entdeckt.
    • Sammlung des Carlo Crespi Croci - "Vater Crespi" war ein Wohltätiger Ordensbruder der Salesianer in Ecuador, als Gegenleistung wurden ihm von den Indios Kunst- und Kultur-Gegenstände geschenkt, die Crespi sammelte. In dieser Sammlung sollen sich gravierte Metallplatten aus der Metallbibliothek befunden haben.[1]
  • Tatunca Nara - "Nara" behauptete Häuptling eines Amazonasstamms namens Ugha Mongulala zu sein, welcher in unterirdischen Städten namens Akakor und Akahim lebe und einst mit Außerirdischen vom Planeten "Schwerta" in Kontakt stand. Nara wurde später als der Deutsche Günther Hauck identifiziert, der 1968 aus Deutschland getürmt war um Unterhaltsansprüchen seiner Frau und drei Kinder zu entgehen. Auf Expeditionen mit "Nara" nach Akakor (welche nie erfolgreich waren) sollen einige Menschen spurlos verschwunden sein, vom Schweizer Forstwirt Herbert Wanner wurde später der Schädel im Urwald gefunden.
Mittelamerika[]
  • Starchild-Schädel
  • Palenque
    • Tempel der Inschriften
      • Grabplatte von Pakals Sarkophag - Wird von Prä-Astronautikern als Abbildung eines Mannes in einer Rakete gedeutet.
  • Acámbaro Figuren
  • Chichén Itzá
    • Pyramide des Kukulcán
  • Teotihuacán
Nordamerika[]
  • Paluxy-River-Fußspuren - sollen menschliche Fußabdrücke neben denen von Dinosauriern zeigen. (Kreationismus)

Alte Welt[]

Naher Osten[]

  • Darstellungen von Menschen mit deutlichen Größenunterschieden - Solche Darstellungen finden sich von Mesopotamien, über Ägypten bis hin nach Griechenland. Anhänger der Prä-Astronautik und anderer umstrittener Theorien sehen dies als Zeichen für die Existenz von Riesen, welche etwa als Nephelim in der Bibel erwähnt werden. Historiker sehen hierin hingegen die symbolische Darstellung von Hierarchieverhältnissen, wobei Götter größer sind als Menschen, Herrscher größer als das Volk und Bürger größer sind als Sklaven.
Mesopotamien[]
  • Bagdad-Batterie

Echsenköpfige Figurine aus Ur, heutiger Irak (ca. 4000 v.d.Z.)

  • Reptiloiden-Figurinen - Keramik-Figuren aus der Obed-IV-Zeit (etwa 3900 v.d.Z.). Stellen meist weibliche humanoide Figuren mit echsenartigen Köpfen und breiten Schultern dar. Werden von Anhängern der Reptiloiden-Theorie als Beleg für die Anwesenheit eben jener Echsenmenschen betrachtet.
  • Sumerische Königsliste[2] - Die sumerische Königsliste beginnt in vorsintflutlicher Zeit mit acht Herrschern die insgesammt über 241200 Jahren regiert haben sollen. Nach der Sintflut erreichen viele Herrscher immerhin noch mehrere Jahrhunderte als Regierungszeit, wobei mit der Zeit zunehmend realistische Regierungszeiten dokumentiert sind (vgl. Biblisches Alter). Historiker deuten dies meist als eine Verbindung der mythischen Vergangenheit mit der Gegenwart. Prä-Astronautiker deuten dies z.T. so, als ob die ersten Herrscher Außerirdische gewesen seien, die aber durch eine geringe Erd-Population zu Inzest gezwungen gewesen sein, wodurch sich ihre Lebensspanne enorm verkürzten (Anzumerken ist, dass dies der Annahme widerspricht, die Außerirdischen hätte großes Wissen im Bereich der Gen-Technik gehabt).
  • Rollsiegel VA 00246 [3] - Das akkadische Rollsiegel soll laut Zecharia Sitchin eine Darstellung des Sonnensystems mit 12 Himmelkörpern enthalten, diese seien laut Sitchin: Sonne, Merkur, Venus, Erde, Mond, Mars, Jupiter, Saturn, Neptun, Uranus, Pluto und Nibiru. Die Akkadier müssten folglich über Wissen über das Sonnensystem verfügt haben, dass weit über das Wissen der heutigen Zeit hinaus ging, da sie Planeten kannten die erst in jüngster Vergangenheit entdeckt wurden und darüber hinaus Nibiru, der noch gar nicht entdeckt ist. Kritiker führen hier an, dass das 3,4 cm x 2,1 cm große Rollsiegel keineswegs eine Karte des Sonnensystems darstelle und Sitchins Darstellung der schriftlich überlieferten Astronomie Mesopotamiens widerspreche. Weiterhin wurde inzwischen Eris entdeckt, ein Zwergplanet von der größe Plutos, welcher aber nicht Sitchins Beschreibung von Nibiru entspricht, wodurch Sitchins zählweise der Planeten deutlich in Zweifel gezogen wird.
  • Klagelied von Ur[4] und Klagelied von Sumer und Ur[5] - Die Beschreibung der Zerstörung der Stadt Ur und Sumers durch einen "Sturm" des Gottes Enlil wird von Prä-Astronautikern als Atomwaffenexplosionen gedeutet. Historiker sehen hierin die mythologisierte gewaltsame Eroberung der Städte durch die Elamiten, Guti und Šimaški (welche auch im Text erwähnt werden) um ca. 2000 v.d.Z.. In dem Klagelied von Ur werden auch Äxte, Speere und Spitzhacken erwähnt. Da die erwähnten Orte bekannte archäologische Ausgrabungsstätten sind, müssten sich dort Spuren von Atomwaffenexplosionen finden lassen (vom nuklearen Blitz einseitig verbrannte Ziegel, Auffällige Isotopen-Verhältnisse), dies ist aber nicht der Fall.
  • mesopotamische Mythologie - Da die Sumerer als älteste menschliche Schriftkultur gelten, werden ihre Überlieferungen von Prä-Astronatikern entsprechend als authentischte Überlieferung der tatsächlichen Vorgänge bei der "Schöpfung des Menschen" im Zweistromland betrachtet (während viele Motive der sumerisch-mesopotamischen Mythologie später bei Griechen, Juden und Muslimen verfälscht übernommen wurden). Insbesondere Zecharia Sitchin deutete die mesopotamische Mythologie in Verbindung mit der Bibel in diesem Sinne, steht aber von der etablierten Wissenschaft für seine Deutungen in der Kritik.
    • Enuma Elisch - babylonischer Schöpfungsmythos. Enthält die Geschichte des Göttergeschlechts, welche oft als Beschreibung der Entwicklung des Sonnensystems gedeutet wird. Im Enuma Elisch wird insbesondere die Vorrangsstellung des babylonischen Stadtgottes Marduck betont, womit die im Verhältnis zu Sumerern und Akkadiern relativ jungen Babylonier vermutlich ihre Vorrangsstellung legitimieren wollten.
    • Anunnaki - höchstes Göttergeschlecht bei den Sumerern. Schufen die Menschen als Arbeiter und versuchten sie in der Sinnflut auszulöschen. Bei den Akkadiern wurden sie zu Unterweltgöttern degradiert und durch die Igigu ersetzt. Werden von der Prä-Astronautik oft als Außerirdische betrachtet, die die Menschheit als Arbeitssklaven mittels Gentechnik schufen um Ressourcen wie Gold abzubauen (in den mesopotamischen Erzählungen spielt Gold allerdings keine Rolle bei der Schöpfung, die Arbeiten für welche die Menschen erschaffen werden, bewegen sich im Bereich des Ackerbaus).
    • Igigu - niederes Göttergeschlecht, welches zuerst Arbeiter für die Annunaki war und später gegen diese rebellierte. Werden bei den Akkadiern zum Hauptgöttergeschlecht, wobei allerdings kaum personelle Veränderungen stattfinden.
    • Enki-Ninmah-Mythos[6] - Der Enki-Ninmah-Mythos erzählt von der Erschaffung der Menschen als Arbeiter für die Götter und von einem aus einer Bierlaune resultierenden Wettstreit des Gottes Enki mit der Göttin Ninmah. Ninmah erschafft dabei Menschen mit Behinderungen und Enki weist ihnen Schicksale zu, mit denen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, final erschafft Enki Umul, welcher praktisch Lebensunfähig zu sein scheint und Ninmah ist unfähig ihm ein Schicksal zuzuweisen. Prä-Astronautiker deuten diese Geschichte als einen Beleg für fehlerhafte Gen-Technische Experimente.
    • Nibiru - Himmelsobjekt in der mesopotamischen Astronomie. Wurde in der Deutung von Sitchin zur Heimatplanet der Anunnaki und soll die Sonne in einem extrem exzentrischen Orbit alle 3600 Jahre umkreisen, wobei die durchquerung des inneren Sonnensystem mit zahlreichen Katastrophen und der Wiederkehr der Anunnaki auf der Erde einhergehen soll. Die Wiederkehr Nibirus ist Gegenstand von Weltuntergangsphantasien um das Jahr 2003 und 2012.
    • Sintflut - Als die Menschen zu zahlreich wurden, sollen die Anunnaki versucht haben sie mit der Sintflut auszurotten. Einige Anunnaki sollen aber einen kleinen Teil der Menschheit gerettet haben.
    • Adapa-Mythos - Aufgrund der Namens-Ähnlichkeit wird der mythische Held Adapa häufig als das Vorbild für den Adam aus der biblischen Schöpfung betrachtet (z.T. wird behauptet es hätte eine Übergangsform "Adama" existiert). Präastronatiker deuten die Adapa-Geschichte entsprechend als Schöpfungsbericht der Menschen. Tatsächlich handelt sich aber um völlig verschiedene Erzählungen in denen kaum ein gemeinsamer Kern zu finden ist.
Levante[]
  • Tempel von Baalbek - Das Podium des römischen Jupitertempels enthält die drei größten in der Antike verbauten Steinblöcke (ca. 14 m Länge, rund 4 m Höhe und 3,60 m Breite, etwa 800t), sowie einige andere massive Steinblöcke. Im Umfeld fand man drei weitere Kalkstein-Monolite, die es offenbar nie aus dem Steinbruch heraus geschafft haben (1000-1600 t schwer). Prä-Astronautiker ziehen meist die Erbauung des Tempels durch die Römer in Frage und spekulieren, es könne sich beim Podium von Baalbek um eine Überbaute Raketenrampe gehandelt haben.
Israel[]
  • Bibel
    • Biblisches Alter - ähnlich zur sumerischen Königsliste (siehe dort) sollen die ersten Menschen in der Bibel gewaltige Lebensspannen erreicht haben, welche mit der Zeit abnahmen.
    • Bundeslade - Däniken spekuliert, es handle sich um ein Kommunikationsgerät mit Außerirdischen
    • Merkaba - wird von Prä-Astronautiker als Raumschiff interpretiert.
    • Nephilim - wörtlich "Riesen", Hybride aus vom Himmel gekommenen Gottessöhnen (benej "ha'elohim", also Außerirdischen nach der Präastronautik) und Menschenfrauen, welche in der Genesis kurz erwähnt werden. Präastronatiker deuten dies als Zeichen für gentechnische Experimente mit Menschen.
    • Sintflut - Motiv, das ursprünglich aus der sumerischen Mythologie stammt.
    • Sodom - Die Vernichtung Sodoms wird als Resultat einer Atombombenexplosion interpretiert.
Ägypten[]
  • Pyramiden von Gizeh - Prä-Astronautiker stellen meist die Fähigkeit der Ägypter zum Bau der Pyramiden in Frage.
    • Inventar-Stele - Eine Stele, welche behauptet das Sphinx und der zugehörige Isis-Tempel deutlich älter seien als die Cheopspyramide. Wird von heutigen Historikern als eine antike Fälschung betrachtet, mit der die Isis-Priester ihren Status steigern wollten.
  • Glühbirnen-Relief von Dendera
  • Helikopter-Hieroglyphen von Abydos- Eingemeißelte Umrisse modernen Geräten wie einem Helikopter und Panzern. Gelten in der etablierten Wissenschaft als zufälliges Resultat einer überarbeiten Hieroglyphen-Kartusche, bei dem sich das Füllmaterial löste und so die alten mit den neuen Hieroglyphen überlagerten.
  • ägyptische Götter als Mensch-Tier-Mischwesen - werden von Anhängern der Prä-Astronautik z.T. als Hinweis auf gentechnische Experimente gedeutet.
Türkei[]
  • Karte des Piri Reis - Karte eines osmanischen Admirals, welche Teile der amerikanischen Kontinente zeigt.


Asien[]

Indien[]
  • Vimanas - Flugmaschinen die im Veda, dem Mahabharata und im Ramayana beschrieben werden
  • Rama's Bridge - Angebliche Brücke zwischen Indien und Sri Lanka
  • Eiserne Säule von Delhi
  • Atombomben des Mahabharata - Angebliche Beschreibungen von Atombomben in Mahabharata. Hierbei werden zumeist Zitate von unterschiedlichen Textstellen genommen und so zuzammengefügt, dass sie den Anschein einer Atombombenexplosion erwecken.[7]
China[]
  • Dropa-Steine (auch Dzopa-Steine) - Angebliche Steinscheiben aus dem Gräbern von Außerirdischen. Ihre Existenz gilt als Zweifelhaft, erste Erwähnung war wohl eine russische Science-Fiction-Geschichte.
Japan[]
  • Dogū - Terrakottafiguren aus der Jōmon-Zeit (13.000 v.d.Z. bis 300 v.d.Z.). werden von anhängern der Präastronautik als Außerirdische interpretiert.

Europa[]

  • Stonehenge
  • Aluminiumkeil von Aiud
  • Babylonokia - scheinbar versteinertes Handy. Modernes Kunstwerk, dass z.T. fälschlich als historisches Fundobjekt ausgegeben wurde.

Afrika[]

  • Siriuswissen der Dogon
  • prähistorischer Bergbau im südlichen Afrika - Behauptungen von weitreichenden Bergbau vor mehreren 10000 Jahren, insbesonder von Gold (laut offizieller Geschichtsschreibung ist Sakdrissi in Georgien (ca. 3000 v.d.Z.) das älteste bekannte Goldbergwerk)
    • Ngwenya Mine (Swasiland) - über Radiocarbondatierung wurde die Hematit-Mine, auf ein Alter von 41000 bis 43000 Jahren bestimmt und gilt damit als älteste Mine der Welt. Roter Hämatit diente wohl als Farbstoff von religiöser Bedeutung. Später wurder hier auch Ocker und Eisen abgebaut (etwa um 400). In der Mine wurde auch in den 1960er und 70er Jahren Eisenbergbau durch die Anglo-American Corporation durchgeführt.
  • Klerksdorp-Kugeln - 0,5-10cm große kugelförmige Objekte, welche in den etwa 2-3 Milliarden Jahren alten Pyrophyllit-Vorkommen der Mine von Wonderstone Ltd. in Ottosdal, Süd-Afrika, gefunden wurden. Prä-Astronautiker halten diese Artefakte einer Intelligenten Spezies, welche lange vor dem Menschen existiert haben muss, während Geologen sie eher als natürlichen Ursprungs betracheten (sog. Pseudoartefakt).

Ozeanien[]

  • Moai auf den Osterinseln

Sub-Theorie[]

Der geschaffene Mensch[]

Dass eine Spezies sich in erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit über den ganzen Globus ausbreitet, kennt kaum ein Vergleichsbeispiel in der Evolution. Auch der Verlust des Fells, also Verlust von Isolierung, in einer eher warmen und stark mit UV-Licht beschienen Umgebung wäre evolutionstechnisch auch relativ unpraktisch. Die einzige Erklärung für so eine untypische Veränderung kann nur Zucht oder genetische Manipulation sein.

Als Beleg hierfür wird oft auf einen angeblichen Missing-Link in der Evolutiontheorie zwischen den Affenmeschen und dem Homo Sapiens hingewiesen.

Einige wenige Anhänger der Paläo-Astronautik gehen hier noch einen Schritt weiter: Die Schöpfer der Menschheit hätten schon lange vor dem Siegeszug der Säugetiere auf der Erde Vorformen des Menschen als Arbeitstiere benutzt. Als Belege werden etwa die Paluxy-River-Fußspuren[8] angeführt, welche angeblich fossile Fußspuren von Menschen und Dinosauriern nebeneinander zeigten. Auch die Steine von Ica[9] zeigten Menschen mit Dinosauriern und die Acámbaro-Figuren[10] stellen Dinosaurier dar. Der Übergang zu Argumentationsmustern des Kreationismus oder der weniger bekannten Involutionstheorie wird hierbei fließend, auch wenn die resultierenden Schlußfolgerungen grundverschieden scheinen.

Kultur aus dem Nichts[]

In einer Zeit in der Nahrungsmittelbeschaffung und der tägliche Kampf ums Überleben an der Tagesordnung war, wurden Bauwerke errichtet, die auf Jahrhunderte hinaus unübertroffen blieben. So waren die Pyramiden von Gizeh lange Zeit die höchsten Bauwerke, welche erst durch Stahlkonstruktionen in Höhe, aber wohl kaum in Haltbarkeit, übertroffen worden sind. Überall auf der Erde finden sich Anlagen wie Stonehenge, welche größte Kenntnisse über Astronomie voraussetzten, aus Zeiten in denen es in den betreffenden Regionen nicht mal eine Schriftsprache gab. Nur eine Technologievermittlung durch eine wissendere Spezies kann erklären, wie aus den über zehntausende Jahre in Höhlen lebenden Menschen innerhalb von weniger als 5000 die meisterhaften Werke der Antike hervorgehen konnten und in weniger als 10000 Jahren die Hochtechnologische Art die wir heute sind.

Religion als Cargo-Kult[]

Religionen sind nicht aus dem nichts entstanden und die allgemein Verbreitete Theorie das Religionen in einer Form von Erklärwut des Menschlichen Gehirns entstanden sind lässt wohl eher darauf schließen das diese Erklärwut bei der Aufstellung dieser Theorie, nicht aber der Entwicklung der Religion, geholfen hat. Am Beispiel einiger Pazifikinseln die im zweiten Weltkrieg von den Amerikaner genutzt und danach verlassen wurde hat man Gesehen wie die Ureinwohner auf den Kulturschock reagiert haben, sie haben die Neuankömmlinge verehrt, sich ihre Zeichen tätowiert und nach deren Verschwinden lange Zeit auf deren Rückkehr gewartet. Die Parallelen zu den Religionen unserer Tage sind gravierend, doch das einzige was damals einen solchen Kulturschock hätte auslösen können ist eine nicht von der Erde stammende Spezies.

Dementsprechend sind die Mythologieschen Berichte nicht als etwaige Traumbilder zu deuten, sondern als Berichte von tatsächlichen Ereignissen, welche lediglich im Verständnis der frühen Menschen gedeutet wurde.

So sei etwa der im Buch Ezekiel beschriebene Thronwaagen Gottes, die Merkaba, tatsächlich eine Art von Luftfahrzeug oder Raumschiff, welche von den Außerirdischen verwendet wurde. Selbiges treffe für die in indischen Veden beschriebenen Vimana zu.

Zecharias Sitchin geht sogar soweit die sumerischen Mythologie als Beschreibung der Frühgeschichte des Sonnensystems zu deuten.

Bilder für den Himmel[]

Überall auf der Erde finden sich Bodenbilder, d.h. Bilder welche durch das Scharren von Linien in einem meist trockenen Felsboden erzeugt werden. Grade in Felswüsten, wo es durch mangelnde Regenfälle kaum zu Erosion kommt, können sich diese Bilder über Jahrtausende halten.

Oft sind solche Bilder an Abhängen gelegen, aber einige lassen sich nur sehr schwer überhaupt vom Boden aus erahnen und entfalten ihre Pracht erst wenn man sie aus der Vogelperspektive betrachtet. Doch wieso sollten Kulturen Bilder in den Fels zeichnen, die sie selbst nicht sehen können? Doch nur weil derjenige, der sie sehen sollte, sie aus der Vogelperspektive betrachtet hätte, also über eine Art Flugmaschine verfügte.

Zum Teil erinnern diese Bodenbilder, wie im Fall der Nazca-Linien, auch an Landepisten, weshalb es Spekulationen gibt, es würde sich wirklich um solche handeln und die Flugzeuge die auf diesen Pisten landeten seien Teil einer vermutlich extraterrestrischen Kultur gewesen.

siehe auch:

  • Atacama Giant

Großräumige Strukturen in alten menschlichen Kulturen[]

Untersucht man die geographische Positionierung von vorgeschichtlichen Monomenten und antiken Städten so würden sich erkennbare großräumige Strukturen ergeben. Ein häufig genanntes Beispiel hierfür sind die Ley-Linien, gedachte schnurgrade Linien, welche über große Distanzen Städte miteinander verbinden würden und das obwohl in vorgeschichtlicher Zeit wohl kaum die nötige Vermessungstechnik vorhanden war um diesen Effekt gezielt zu erreichen. In der esoterischen Geomantie werden diese Linien oft mit mysthischen Energieströmen assoziert.

Einige Anhänger der Paläo-Astronautik hingegen halten die Ley-Linien für das Produkt einer gezielten Anlage von menschlichen Orten durch eine bestimmende außerirdische Spezies. Es wäre möglich, dass entlang dieser Linien sogenannte Funkfeuer-Anlagen positioniert waren, welche der Navigation von Flugzeugen/Raumschiffen dienten. Die Menschen, welche ursprünglich zur Unterhaltung dieser Anlagen benutzt wurden, hätten hier später auch ihren Cargo-Kult um die Außerirdischen betrieben und Monumente und Kultplätze errichtet. Diese seien wiederum im Zuge der Christianisierung durch Kirchen ersetzt worden, wobei die großräumige Linien-Struktur erhalten geblieben ist. Erich von Däniken weist zusätzlich darauf hin, das viele Orte entlang des Jakobswegs (der entlang einer grade Linie verläuft) von ihrem Wortstamm her auf die Sterne verweisen würden.

Weitere Strukturen würden sich etwa bei der Betrachtung der Abstände zwischen Städten, z.B. in Griechenland, ergeben.

unerklärliches Wissen[]

Untersucht man z.B. die Maße von Stonehenge, findet man im das die Verhältnisse der Abstände der Kreise vom Zentrum dem Verhältnis der Abstände der Planetenbahnen von der Sonne entsprechen und das obwohl zu deren Bestimmung eine genaue Kenntnis der Himmelsmechanik und komplexe Berechnungen notwendig wären. Ähnliche Merkwürdigkeiten findet man auch bei anderen vorgeschichtlichen Bauwerken.

Auch in der Mythologie finden sich oft Andeutungen von Kenntnissen der Kosmologie die sich mit dem damaligen Stand der Wissenschaften nicht erklären ließen. Auch die Karte des Piri Reis beinhaltet wissen über die Küstenlinie der Antarktis und das obwohl diese seit Jahrtausenden mit Eis bedeckt ist.

Woher soll dieses Wissen gekommen sein, wenn nicht von außerirdischen Lehrmeistern.

Kritiker führen solche Verhältnisse oft auf Zufälle zurück (vgl. Radosophie), während Befürworter argumentieren das soviele Zufälle äußerst unwahrscheinlich seien.

siehe auch:

Weiterführung: Rückkehr der Götter[]

Da die Außerirdischen die Erde zur Zeit, zumindest im offensichtlichen Bereich, verlassen haben, besteht die Frage warum sie dies taten und ob sie zurückkommen werden.

In den letzteren Jahren wurden Spekulation über die Rückkehr der Götter insbesondere durch die Nibiru-Theorie von Zacharias Sitchin veranlasst. Desweiteren wird vermutet das im Dezember Jahr 2012 der Maya-Kalender ein bedeutendes Datum erreicht, welches von einigen als Rückkehrzeitpunkt der Götter, also der Außerirdischen, gedeutet wird.

Alternativtheorien[]

Verlorene Zivilisationen[]

Viele Funde lassen ebenso die Möglichkeit zu das sie nicht aus einem außerirdischen Kontakt sondern lediglich aus einem Kontakt mit einer mehr oder weniger hochtechnologischen irdischen Zivilisation entstanden sind, welche aus unbekannten Gründen von der Erde verschwunden ist. Theorien diesbezüglich greifen meist populäre Namen wie Atlantis, Lemuria, Shangri-La, Mu oder Thule auf. Exotischere Theorien vermuten eine Hochzivilisation in einer Hohlen Erde oder in Höhlen- und Tunnel-Systemen (Agartha, Akakor).

Zeitreisen[]

Als Erklärung für anachronistische Funde wurde zum Teil auch die Möglichkeit spekuliert, dass Zeitreisende für diese verantwortlich seien. Diese hätten etwa Dinge verloren haben können oder mit ihrer Technologie prähistorische Kulturen beeinflussen können.

Weblinks[]

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