Verschwörungstheorien Wiki
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Tatunca Nara behauptete ein Häuptling eines Amazonasstammes namens Ugha Mongulala zu sein, welcher in einem im Regenwald verborgenen unterirdischen Gewölbe lebe. Bei diesem Stamm lebten seit dem zweiten Weltkriegs auch 2000 deutsche Soldaten, welche mit U-Booten nach Brasilien kamen und sich mit dem Stamm verbanden, weshalb Tatunca Nara, als Nachfahre dieser Deutschen, einwandfreies Deutsch sprach, hingegen nur schlechtes Portugiesisch, und weiße Hautfarbe hatte.

Auf Grundlage Tatunca Naras Berichte verfasste der ARD-Auslandskorrespondenten Karl Brugger, welcher Nara am 3. März 1972 kennenlernte, "Die Chronik von Akakor", in dem von der mythischen unterirdischen Stadt Akakor berichtet wurde, was in der alternativ-wissenschaftlichen Szene hohe Wellen schlug. Der Abenteurer Rüdiger Nehberg und der Journalist Wolfgang Brög begleiteten Nara durch den Amazonas-Dschungel, woraus die Fernsehdokumentation "Das Geheimnis des Tatunca Nara" entstand, welche Nara in das Licht eines Scharlatans rückte und ihn mit dem Verschwinden mehrerer Menschen im Amazonasgebiet in Verbindung brachte. Ermittlungen des BKA in den 1980ern ergaben, dass es sich bei Nara wohl um den aus Coburg stammenden Bayern Günther Hauck handelte, der wegen unbezahlten Unterhaltsansprüchen seiner Frau und drei Kinder das Land 1968 verlassen hatte.

Akakor[]

Nach dem von Tatunca Nara verbreiten Mythos seines Stammes sollen 13000 v.d.Z. goldene Schiffe vom Himmel gekommen sein und die Erde in Besitz genommen haben. Diese Außerirdischen seien von ihrer Heimatwelt Schwerta gekommen und hätten 6 Finger und Zehen gehabt (Polydaktylie). In Südamerika hätten sie ihr Reich errichtet dessen Hauptstadt Akakor wurde. Mit den Eingeborenenstämmen verbündeten sie sich, insbesondere mit den Ugha Mongulala, und beeinflussten die genetische Entwicklung dieser Menschen.

Die Städte der Schwertaner sollen zu großen Teilen unterirdisch gelegen haben und wären durch ein beleuchtetes Tunnelnetz verbunden, welches bis heute Südamerika durchzieht. In Unterakakor will Tatunca Nara selbst einige Dokumente, Karten und Geräte der Außerirdischen gesehen haben, sowie vier Körper die in einer speziellen Flüssigkeit lagern sollen.

Es sei infolge eines Götterkrieges zu einer gewaltigen Katastrophe gekommen, welche die Gestalt des südamerikanischen Kontinents mit den Anden und dem Dschungel in seiner heutigen Form erst geschaffen hätte und die Schwertaner zum verlassen der Erde bewegte. 3166 v.d.Z. seien sie zurückgekommen (vermuteter Beginn des Maja-Kalenders ist 3144 v.d.Z) und haben zwei Außerirdische, Lhasa und Samon, zurück. Lhasa hätte ein Reich in Südamerika, mit Machu Picchu, und Samon ein Reich im Ostern, vermutlich Ägypten, gegründet. Darüber hinaus wäre eine unterirdische Stadt namens Akahim gegründet worden.

Mit der Ankunft der Europäer hätten sich die Bewohner von Akakor und Akahim in ihre verborgenen unterirdischen Städte zurückgezogen

Expeditionen mit Tatunca Nara[]

Nara bot sich immer wieder als bezahlter Führer zu den alten Städten an und viele folgten ihm dabei, wobei er aber immer wieder Gründe fand, die den Erfolg der Reisen verhinderten.

In einigen Fällen verschwanden die Reisende spurlos, so 1980 der Amerikaner John Reed, 1983 der Schweizer Forstwirt Herbert Wanner und 1987 die Schwedin Christine Heuser. Nara selbst stritt jedes Wissen um den Verbleib dieser Personen ab. Von einer Touristenexpedition wurde später der Schädel von Herbert Wanner im Urwald gefunden.

Karl Brugger wurde 1985 in Rio de Janeiro von einem Unbekannten erschossen, Nara hatte für diese Zeit ein Alibi.

1990 unternahmen der Abenteurer Rüdiger Nehberg, der Filmemacher Wolfgang Brög, sowie zwei Frauen mit Nara eine Expedition, die Grundlage für einen Dokumentarfilm "Das Geheimnis des Tatunca Nara" und das Buch "Abenteuer Urwald" wurden.

Nara lebt bis heute in Barcelos am Rio Negro (Brasilien) und bietet sich als Führer an.

siehe auch[]

Weblinks[]

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