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vermutlich älteste UFO-Aufnahme, Winter 1870/71 über Mount Washington (USA)

UFO ist die Abkürzung für "Unbekanntes Flugobjekt" (engl. Unidentified Flying Object), und bezeichnet Phänomene, welche als sich am Himmel oder in der Luft bewegend wahrgenommen werden und nicht eindeutig identifizierbar sind. Der Begriff gilt heute oft als Synonym zu außerirdischem Raumschiff oder Flugmaschinen, deren Technik über die Bekannten physikalischen Möglichkeiten hinaus gehen.

Schon seit Menschengedenken wird über das Auftreten unbekannter Flugobjekte berichtet, wobei es aber erst seit dem letzten Jahrhundert zu massiven Häufungen von Sichtungen kam.

Im Volksmund wird der Term UFO oft fälschlicherweise mit Flugobjekte extraterrestrischer Herkunft gleichgesetzt und mit der Form von "fliegenden Untertassen" assoziert.

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit UFOs heißt Ufologie, allerdings wird dieser Begriff auch im pseudo- und parawissenschaftlichen Ufoglauben gebraucht.

Begrifflichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der Begriff UFO heute oft als vorbelastet gilt, wird in der Fachsprache oft die alternative Bezeichnung UAP, für unidentified oder unexplained aerial phenomenon (deutsch also unidentifiziertes oder unerklärtes Luftraum-Phänomen, verwendet. Es findet oft auch eine Unterscheidung von UFOs im weiteren Sinne und UFOs im engeren Sinne statt, wobei erstes UFOs meint, welche mittels einer Untersuchung identifiziert werden können, und letzteres UFOs, die sich einer Identifikation und Erklärung auch nach Untersuchung entziehen.

Typen von UFO-Sichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Aussehen des UFOs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur engeren Klassifizierung von UFOs werden oft bestimmte Begrifflichkeiten verwendet.

  • Zigarren - Lange, ovale UFOs, galten im 19. Jahrhundert als typische UFOs (Luftschiffrätsel)
  • Fliegende Untertassen - Diskuss-, Torus-, Scheiben- oder Untertassen-förmige UFOs, galten seit den 1950ern als "typische UFOs"
  • Schwarze Dreiecke - UFOs die als schwarze Dreiecke am Himmel erscheinen. Etablierten sich etwa seit den 1980ern. (vgl. Belgische UFO-Welle)
  • Schwarze Helikopter - Objekte die als schwarze Helikopter erscheinen, z.T. aber über deutlich andere Flugeigenschaften verfügen sollen (Leise bis Lautlos, hohe Geschwindigkeit). Tauchten insbesondere im Zusammenhang mit Viehverstümmelungen auf.
  • Geisterraketen - UFOs die als Raketen erscheinen
  • Lichtbälle - leuchtende Bälle
    • Foo Fighter - Bezeichnung für UFOs die während des 2. Weltkrieges insbesondere von Militär-Piloten über Deutschland beobachtet wurden. Leuchtende Kugeln von etwa Fußball-Größe.
    • Kugelblitze
    • Orbs - Kugelartige Objekte die auf Fotos oder Videos auftauchen. Gelten meist als kleine überbelichtete Objekte wie Staub oder Insekten.
  • Irrlichter - meist kleiner Lichterscheinungen die häufig an bestimmten Orten (Sümpfe, Wälder) gehäuft auftreten.
  • Geisterwolken - Wolken die im Wetterradar auftauchen, aber nicht mit realen Wolken zu tun haben. Werden oft als das Resultat der Ausbringung von Radartäuschmitteln bei Militärübungen gedeutet.
  • UFO-Transite - unbekannte Objekte die sich zwischen Mond und Sonne schieben und dadurch als schwarze Punkte auf ihnen erscheinen.
    • Vulkantransite - Beobachtete Transite vor der Sonne, welche im 19. Jahrhundert dem Planeten Vulkan zugeschrieben wurden. Die Vulkan-Hypothese, über einen Planeten innerhalb der Merkurbahn, wurde inzwischen verworfen.
  • Rods - langgezogene Objekte die auf Fotos oder Videos auftauchen. Gelten als Resultat von Vögeln oder Insekten die sich innerhalb der Belichtungszeit schnell im Bild bewegung und so langezogen mit Ausstülpungen (Flügelschlag) erscheinen.
  • Himmelsspektakel - Frühneuzeitliche Beschreibungen von Schlachten am Himmel. Gelten häufig als Resultat von Halo-Phänomenen, Hörensagen, reißerischer Berichterstattung und religiös motivierter Endzeit-Erwartung.
  • sky serpents - Schlangenartige Objekte die sich am Himmel organisch zu bewegen scheinen. Werden z.T. als Kryptid betrachtet, Skeptiker hingegen deuten sie eher als spezielle Kunstdrachen oder besonders leichte und reißfeste Klarsichtfolie die mittels Heliumballons getragen wird.

Für ähnliche Objekte Unterwasser wird analog oft die Bezeichnung USO (Unidentified Submarine Object) verwendet.

Hyneks Klassifizierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J. Allen Hynek entwickelte ein Klassifikationssystem für UFO-Erfahrungen:

  • Nocturnal Light (NL, Nächtliche Lichterscheinung): Es werden bei Nacht dem Beobachter merkwürdig erscheinende Lichter gesichtet. Zu dieser Art gehörten und gehören praktisch die meisten UFO-Sichtungen, die sich darüber hinaus auch häufig als Irrtümer (helle Sterne und Planeten, Flugzeuge, meteorologische Erscheinungen usw.) erwiesen.
  • Daylight Disc (DD, Scheibe bei Tageslicht): Der Beobachter sichtet am Tag ein fest erscheinendes, scheibenförmiges Objekt ähnlich der klassischen „Fliegenden Untertasse“.
  • Radar/Visual (RV, Sichtung visuell und über Radar): Das beobachtete Objekt wird von einem Radargerät bestätigt.
  • CE-1 (Close Encounter of the 1st Kind, Nahbegegnung der ersten Art): Das Objekt wird aus naher Entfernung (≤150 m) gesichtet.
  • CE-2: Das Objekt tritt in physische Wechselwirkung mit der Umgebung und hinterlässt Spuren (Landeabdrücke, Störungen an Elektrogeräten etc.).
  • CE-3: Der Beobachter sichtet außer dem Objekt auch dessen Insassen. Diese Fälle wurden bei Blue Book am seltensten beobachtet.

Der UFO-Forscher Ted Blocher ergänzte zur CE-3 eine Reihe von Subtypen:

    • A (Aboard) : Ein Wesen wird nur innerhalb des UFOs beobachtet
    • B (Both) : Ein Wesen wird innerhalb und außerhalb des UFOs beobachtet
    • C (Close) : Ein Wesen wird nur außerhalb des UFOs beobachtet
    • D (Direct) : Ein Wesen wird ohne UFO beobachtet, aber UFO-Aktivitäten wurden in der Umgebung zur Zeit der Beobachtung berichtet.
    • E (Excluded) : Ein Wesen wird beobachtet, aber es gibt keine bekannten UFO-Aktivitäten in diesem Zusammenhang. (Allgemein also die Beobachtung von Kryptiden)
    • F (Frequence) : Der Betroffene erfährt eine Form von "Intelligenter Kommunikation" ohne jedoch Wesen oder UFOs zu beobachten. In diesen Bereich fällt etwa Channeling.

Die Hyneks-Skala wurde später auch von anderen weiter ergänzt, es bestehen hierbei zum Teil unterschiedliche Definitionen der einzelnen Kategorien:

  • CE-4: "Entführung durch Außerirdische" bzw. durch UFO-Insassen oder auch Fälle in denen die Beobachter in das UFO gelangen.
  • CE-5: Kontaktaufnahme und Kommunikation mit Außerirdischen bzw. UFO-Insassen. Nach Steven M. Greer, der diese Kategorie definiterte, zählt hierbei vor allem auch Channeling-Kontakte zu diesen Kontakten, bei denen auch keine UFOs gesichtet werden.(contactees)
  • CE-6
    • Des Eindringen in den Körper des Betroffenen, insbesondere zum Einbringen/Entfernen von Implantate oder Parasiten (meist eine Unterform von CE-4)
    • Canneling
    • Tod von Menschen oder Tieren im Zusammenhang von UFO-Erfahrungen. (gilt im allgemeinen als Unterfall von CE-2)
  • CE-7: Die Erzeugung von Alien-Mensch-Hypriden.

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Massensichtung: UFOs werden von einer großen Anzahl von Menschen gesehen.
  • UFO-Hotspots: UFOs werden wiederholt über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Region gesehen. Häufig bei sogenannten "Erdlichtern".
  • Verlorene Zeit: Berichte über Erinnerungslücken bzw. Zeitsprünge im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen
  • Wiederhergestellte Erinnerungen: In einigen bedeutenden UFO-Fällen, insbesondere bei Entführung durch UFOnauten, kamen psychologische Techniken zur Erinnerungswiederherstellung zum Einsatz. Diese Techniken sind heute stark umstritten, da nie nachgewiesen wurde, dass die durch sie wiedergewonnenen Erinnerungen auch wahrheitsgemäß sind und hingegen andererseits heute bekannt ist das Falsche Erinnerungen mit ihnen erzeugt werden können.
  • Engelshaar - klebrige, Spinnenfadenartige-artige Substanz, welche im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen beschrieben wurde. (Teil von CE-2)
  • Contactee: Kontaktler sind Personen die angeblich mit den UFOnauten in Kontakt stehen. Gelten häufig als Betrüger.(Beispiel: George Adamski)
  • UFO-Whistleblower: Personen die Angeben durch ihre Arbeit geheimes Wissen über UFOs erlangt zu haben, etwa an UFOs gearbeitet zu haben oder mit Außerirdischen in Kontakt gestanden zu haben. Auch hier wird häufig eine betrügerische Absicht vermutet (Beispiel: Bob Lazar)


Liste bedeutender UFO-Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prähistorie & Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in antiken religiösen Texten findet man Objekte beschrieben die unserem heutigen Verständnis einer fliegenden Untertasse entsprechen. Aus der gezielten Analyse dieser Texte entwickelte sich Paläo-SETI, eine Richtung der UFOlogie die annimmt das die Menschheit damals Kontakt mit Außerirdischen hatte. Es handelt sich allerdings nicht um wirkliche UFOs, da der Betrachter in den religiösen Texten diese Dinge religiös deutet und so identifiziert. Auch lässt sich schlecht sagen in wie weit der vermutlich anfangs nur mündlich Überlieferte Bericht abgewandelt wurde, so das vielleicht der Bericht von einem Meteor mit der Zeit zu einem himmlischen Waagen umgewandelt wurde.

Beispiele für UFO-Berichte aus dieser Zeit sind:

  • UFO-Absturz von Dropa: angebliche Überbleibsel eines prähistorischen UFO-Absturzes in China. Die autentizität der
  • Siriuswissen der Dogon: Erzählung der Dogon über einen Kontakt mit den Nommo, aquatischen Außerirdischen vom Sirius
  • Bibel
    • "Gottes Thronwagen", Merkaba oder auch Ezechiel-UFO (bzw. Hesekiel-UFO)
  • Vimanas - Flugmaschinen die im Veda, dem Mahabharata und im Ramayana beschrieben werden

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle u.a.: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_major_UFO_sightings

1400-1799[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Kategorie Beschreibung
11.-17. Jahrhundert Sage Wilde Jagd: Eine sagenhafte Himmererscheinung, welche insbesondere in den Rauhnächten beobachtet werden sollen. Hierbei sollen Geister über den Himmel jagen, der Sage nach von unnatürlich Verstorbenen.
Hauptsächlich 16.-17. Jahrhunder Hexenflug Hexenflug: Gemäß der während der Hexenverfolgung bestehenden Hexentheorie gelangen Hexen fliegend zum gemeinsamen Hexensabbat. Die Orte dieser Treffen sind oft als "Blocksberg" bekannt. Ob der Hexenflug real oder nur eine vom Teufel vermittelte Einbildung sei, war in der damaligen akademischen Welt umstritten. Berichte vom Hexenflug sind kaum von unbeteiligten Augenzeugen überliefert, dafür um so mehr in den erfolterten Geständnissen von vermeintlichen Hexen enthalten.
1554
1. Juni

Deutschland
Plech
Himmelsspektakel Plecher Himmelsspektakel
1561
14. April

Deutschland
Nürnberg
Himmelsspektakel Nürnberger Flugblatt von 1561

Über Nürnberg sollen, nach einem Flugblatt von Hans Glaser, am Morgen in der Umgebung der Sonne zahlreiche rote, blaue und schwarze Kugeln, Ringscheiben und Kreuze mit blaulicher Farbe und sogar eine "Speerspitze" gesehen worden sein. Spekulationen zufolge könnte es sich hierbei um Halo-Erscheinungen handeln welche, dadurch, dass der Bericht nicht aus erster Hand stammte, verzerrt wurden (vgl. andere frühneuzeitliche Halo-Darstellungen)

1566
7. August

Schweiz
Basel
Himmelsspektakel Basler Flugblatt von 1566

In Basel sollen, nach einem Flugblatt von Samuel Coccius, am Morgen zahlreiche Kugeln in der Umgebung der Sonne aufgetaucht sein.

1800-1940[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Kategorie Beschreibung
1800
29. März

Deutschland
Quedlinburg
Transit Prediger Fritsch sah in Quedlinburg einen kleinen Punkt, der vor der Sonne in 6 Stunden vorbeizog.
1802
27. Februar

Deutschland
Quedlinburg
Transit Prediger Fritsch sah in Quedlinburg einen kleinen Punkt, der vor der Sonne von Südost nach Nordwest vorbeizieht und hierbei beschleunigte
1839
2. Oktober
Transit Cupper sah Transit eines nicht identifizierten Objekts vor der Sonne
1849
12. März
Transit Sidebotham sah Transit eines kleinen Objekts vor der Sonne
1859
26. März
Transit Lescarbault sah Transit eines unbekannten Objekts vor der Sonne. Liais in Brasilia sah nichts dergleichen. Dieses bedeutet nicht, das an Lescarbault einen Irrtum unterlegen sein muß, sondern daß ein erdnahes Objekt vor der Sonne vorbeizog.
1862
20. März
Transit Lummis, Ingenieur aus Manchester, sah Transit eines unbekannten Objekts vor der Sonne.
1864
10. Oktober
Der Astronom Leverrier sah ein leuchtendes röhrenförmiges Objekt über Paris.
1883, 12. August Transit José-Bonilla-Beobachtung: Der mexikanische Astronom José Bonilla fallen bei der Beobachtung von Sonnenflecken hunderte Objekte auf, die an der Sonne schnell vorbei ziehen. Es gibt die Vermutung, dass es sich um hoch fliegende Gänseschwärme gehandelt hat.
November 1896 bis Mai 1897 Luftschiffrätsel In den westlichen Staaten der USA kommt es zu einer Welle von rätselhaften Luftschiffsichtungen.
In Aurora, Texas, kommt es 1897 zu einem Absturz, ein "Marsianer" soll auf dem lokalen Friedhof begraben sein. Der Wahrheitsgehalt des Zeitungsberichts, auf dem diese Erzählung beruht, ist umstritten.
1908
30. Juni

Russland
Sibierien
Tunguska-Ereignis: Gewaltige Explosion mit etwa 2-5 MT Sprengkraft. Es wird ein Meteoriten-Einschlag vermutet, die genaue Ursache ist aber bis heute umstritten.
1912 Transit der Astronom F.B. Harris behauptet ein dunkles Objekt vor dem Mond gesehen zu haben, dessen Durchmesser seinen Schätzungen nach 80 Kilometer betragen haben soll.
1917
13. Oktober
Religiöses Wunder
Marienerscheinung
Massensichtung
Sonnenwunder von Fatima
1927-heute Langzeit verzögerte Funkechos Es wurde spekuliert ob langzeit-verzögerte Funkechos an einem unbekannten Objekt im Weltraum reflektiert werden, welches etwas weiter entfernt ist als der Mond. Z.T. kam die Vermutung auf, es handele sich um eine außerirdische Sonde in einem Erdorbit, welche Funksignale mit einer bestimmten Verzögerung erneut abspielte (sogenannter Black Knight Satellit). Heute werden diese Erscheinungen durch Reflektionen von Funksignalen an der Ionosphäre erklärt. welche so die gesammte Erdkrümmung umlaufen könnten.

1940-2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Kategorie Beschreibung
1942
Nacht vom 24. zum 25. Februar
Massensichtung Battle of Los Angeles, in Erwartung eines möglichen japanischen Angriffs beschießen Flaks um LA ein Objekt am Himmel. Später stellt sich dieses als falscher Alarm heraus. Es ist bis heute unklar, worauf die Flaks geschossen haben.
1944 Lichtkugeln, Massensichtung Foo-Fighter
1946 Geisterraketen Skandinavische Geisterraketen. In ganz Skandinavien werden raketenartige Objekte unbekannter Herkunft gesehen.
1947
21. Juni
CE-2
Toruse
Men in Black
Hoax?
Maury Island incident: eine in hohem Grade umstrittene UFO-Sichtung, Harold Dahl sah während einer Patroulierfahrt bei Maury Island sechs größe "doughnut-shaped aircraft". Eines dieser Objekte soll weißes Material ausgespiehen haben, welches zu Erde fiel und den Hund seines Sohnes tötete und einem Crewmitglied dem Arm brach. Fred Crisman, Dahls Vorgesetzter bestätigte den Vorfall und gibt an Material eingesammelt zu haben. Dahl soll später von Männern in Schwarz eingeschüchtert worden sein sollen. FBI-Ermittlungen kamen später zu dem Ergebnis das es sich um einen Betrug von Dahl und Crisman handelte. Dahl hätte in der FBI-Fernehmung gestanden und die Aussagen von Dahl und Crisman in verschiedenen Zeitungen seien widersprüchlich.
1947
24. Juni
Fliegende Untertassen Kenneth Arnolds Sichtung, welches als erste moderne UFO-Sichtung im engeren Sinne überhaupt gilt. Prägte den Begriff Fliegende Untertasse, wobei Arnold die UFOs eher als silberne Bumerangs beschrieb.
1947
8. Juli
UFO-Absturz UFO-Absturz von Roswell: Kurz nach dem Vorfall behauptete das US-Militär es handele sich um einen Wetterballon, später kam raus das es sich wohl um einen einen Ballon des geheimen Projekt Mogul handelte, welcher sowjetische Atomexplosionen detektieren sollte. Die Geschichte geriet lange Zeit in Vergessenheit und wurde erst in den 1980ern wieder populär.
1948
März
Hoax
UFO-Absturz
Angeblicher UFO-Absturz in Aztec, New Mexico. Gilt als ein Betrug. Silas M. Newton und Leo A. Gebauer erzählten die Geschichte von einem UFO-Absturz um angebliche Alien-Technologie, mit der sich Öl-, Gold- und Gas-Vorkommen aufspüren ließen, an leichtgläubige Menschen zu verkaufen. Seit den 1970er wird der Vorfall in der UFO-logischen Literatur vermehrt als echtes Vorkommnis betrachtet.
1948
7. Januar
RV (Radar/Visual) Mantell-Zwischenfall, US-Luftwaffe sendet Militärpiloten aus, um ein angebliches UFO zu überprüfen. Thomas F. Mantell kommt dabei ums Leben, weil er mit seinem Flugzeug zu hoch aufsteigt.
1949 Der Astronom Clyde Tombaugh, Entdecker des Pluto, berichtete über eine Sichtung eines merkwürdigen Objekts.
1950
Mai

USA
nahe McMinnville, Oregon
Fliegende Untertasse McMinnville-UFO-Fotos: Serie von Fotos, welche das Farmer-Ehepaar Paul und Evelyn Trent gemacht hat. Kritiker vermuten, dass die Bilder ein Hoax sind, bei dem ein diskusförmiges Objekt (vermutlich ein Autospiegel) an einer im Foto unsichtbaren Schnur an darüber befindlichen Stromleitungen hängt. Weiterhin sollen die Schatten zeigen, dass die Bilder am Morgen gemacht wurden, entgegen der Aussage der Trents, das die Bilder am Abend entstanden.
1952
12.-29. Juli
1952 Washington, D.C. UFO incident: eine berühmte Sichtungswelle mit Radarkontakten in Washington, DC, USA
1954 Französische Sichtungswelle, 10 einzelne Sichtungen
1954
13. November

Deutschland
Schleswig-Holstein
Lübeck-Travemünde
Fliegende Untertasse Sichtung eines Ehepaars am Strand. Es wurde ein Zusammenhang mit dem sowjetischer Übungsplatz in Wustrow (DDR) vermutet.[1]

27. Oktober

Italien
Florenz
Engelshaar
Massensichtung
Während eines Spiels im Fußballstadion Stadio Artemio Franchi tauchen auf einmal UFOs über den Stadium auf. Das Spiel wird kurzzeitig unterbrochen. Das Niederfallen von Engelshaar wird berichtet.
1955 Kelly–Hopkinsville encounter: eine Gruppe merkwürdiger Geschöpfe tyrannisiert eine Familie in Hopkinsville, Kentucky
1957-1965 Verlorene Kosmonauten
Hoax
Die Brüder Judica-Cordiglia sollen auf ihrem Funkhorchposten in Torre Bert (Turin, Italien) mehrere Funksprüche aufgefangen haben, die von öffentlich nicht bekannten sowjetischen Raumfahrmissionen stammten, darunter einige bei denen die vermeintlichen Kosmonauten wohl im Erdorbit gestorben sind. Die aufgezeichneten Funksprüche gelten als Hoax, angeblich aufgezeichnete russische Mitteilungen enthielten zahlreiche sprachliche Fehler.
1957
12. November

Deutschland
Schleswig-Holstein
Lübeck-Siems
Geisterraketen
UFO-Absturz
UFO-Absturz von Lübeck-Siems[2]: eine kleine Rakete, die über der Stadt explodierte, eine zweite soll Richtung DDR geflogen sein. Ein 20cm langes Metallrohr mit Brandgeruch wurde gefunden.
1957

Deutschland
Hamburg
UFO-Absturz Großmoor-Vorfall[3]
1961

Deutschland
Schleswig-Holstein
Timmendorfer Strand
UFO-Absturz Angeblicher UFO-Absturz. (Quellen bitte ergänzen)
1961 Entführung durch UFOnauten
Verlorene Zeit
Wiederhergestellte Erinnerungen
Entführung von Betty und Barney Hill, der erste weit publizierte Entführungsfall der USA
1963

Erdorbit
Mercury 9
Hoax
Weltraum
Der Astronaut Gordon Cooper soll angeblich ein grünliches UFO gesehen haben. Tatsächlich ist eine solche Sichtung nicht Dokumentiert, Cooper, der selbst schon andere UFOs gesehen hat, bestritt explizit das er diese UFO-Sichtung gegeben hätte.
1965 UFO-Absturz
Massensichtung
Kecksburg UFO-Vorfall, Massensichtung eines abstürzenden UFOs gefolgt von einer angeblichen Abriegelung des Absturzgebietes
1965
1. Dezember
Fliegende Untertassen
Transit
Auf dem Adhara Observatorium in San Miguel, Argentinien werden mehrere unbekannte scheibenförmige Objekte, die vor dem Mond vorbeiziehen, beobachtet und fotografiert. Am gleichen Tag wird von der Sichtung mehrerer UFOs über La Plata in Argentinien berichtet.
1967 Falcon See-Ereignis, den Berichtenn zu Folge soll ein Mann durch ein UFO Verbrennungen erlitten haben
1969 Der spätere US-Präsident Jimmy Carter soll ein UFO gesehen haben
1971 Delphos-Ereignis, UFO hinterließ eine merkwürdige Spur auf dem Boden
1973 Pascagoula-Entführung, eine gut-publizierte ausländische Entführung
1975
5. November
Entführung durch UFOnauten
Verlorene Zeit
Entführung von Travis Walton, ein Mann wurde für einige Tage vermisst - er kam mit einer Geschichte von einer Entführung durch ein UFO zurück und schrieb ein Buch darüber, welches 1977 verfilmt wurde
1978
21. Oktober

Bass-Straße (südlich von Australien)
Verschwinden des Piloten Frederick Valentich: Er soll zuvor gemeldet haben das ein Flugzeug ihn 300m über ihn verfolge und in seinem letzten Funkspruch ausgerufen haben "It's not an aircraft."("Es ist kein Flugzeug."). Es soll mehrere UFO-Sichtungen zu dieser Zeit an der australischen Küste gegeben haben, der Vorfall wurde aber nicht von Radars erfasst. Valentichs angebliches Ziel war King Island Airport, er hatte sich aber dort nicht angemeldet, wie es üblich gewesen wäre. Auch Begründungen seiner Reise, wie etwa Freunde oder Flusskrebse abzuholen, stellten sich im Nachhinein als falsch heraus. Fünf Jahre nach dem Vorfall wurde auf Flinders Island eine Klappe angespühlt die zum Typ von Valentichs Flugzeug passt.
1979 Marshall County Zwischenfall: ein Polizeichef sieht ein sonderbares helles Licht, das mit seinem Fahrzeug zusammengestoßen sein soll
1980 Cash-Landrum Zwischenfall: eine eigenartige Sichtung, bei der drei Zeugen Verletzungen erlitten haben sollen
1980 CE-2
CE-3
Verlorene ZeitWiederhergestellte Erinnerungen
Rendlesham-Forest-Zwischenfall[4]: Bedeutender UFO-Zwischenfall in England, an dem zahlreiches Militärpersonal beteiligt war. Während einige das UFO im Wald sahen und Spuren an den Bäumen entdeckten, soll es einer Person sogar gelungen sein das UFO anzufassen und Landespuren zu dokumentieren. Durch Erinnerungswiederherstellungstechniken wurde die Erzählungen des Vorfalls bis heute fortlaufend erweitert.
1982
4. Oktober

Sowjetunion
Ukraine, Bjelokorowitsch
Hoax Bjelokorowitsch-Zwischenfall: Ein UFO soll angeblich die Elektronik eines sowjetischen Raketensilos manipuliert haben, was zeitweise dazu geführt haben soll, dass Atomraketen sich auf einen Nuklearschlag auf ihre vorprogrammierten Ziele vorbereiteten. Es gibt keinen bekannten Ort namens Bjelokorowitsch bzw. in der englischen Transliteration "Byelokoroviche" in der Ukraine, dieser Name lässt sich nur im Rahmen dieser Erzählung wiederfinden.
1983
26. September

Sowjetunion
Geisterraketen Die Oko-Satelliten des sowjetischen Frühwarnssystems meldeten den Start mehrer us-amerikanischen Atomraketen. Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow deutete den Angriff als Fehlalarm. Später stellte sich heraus, dass die Satelliten die Reflektion des Sonnenlichts an Wolken fälschlich als Raketenstarts gedeutet hatten.
1986 UFO-Absturz Height 611 UFO incident: ein angeblicher UFO-Absturz in Dalnegorsk, UDSSR, dem 1989 der Bericht über eine angebliche UFO-Landung folgte
1986
17. November

USA
Ost-Alaska
CE-2
Fliegende Untertasse
Japan Airlines Flight 1628 Zwischenfall[5]: Zuerst zwei, dann ein einzelnes UFO sollen das Transportflugzeug über einen Zeitraum von 50 Minuten verfolgt haben. Der Pilot Kenju Terauchi will sogar die Wärmestrahlung des Antriebs der ersten beiden UFOs gespürt haben. Das Elmendorf's NORAD Regional Operations Control Center (ROCC) bestätigte ein Objekt in den Radaraufnahmen, andere Radarstationen entdeckten hingegen nichts. Flugzeuge in der Umgebung konnten Terauchis Beobachtung nicht bestätigen. Auch Terauchis Crew-Mitglieder konnten die Sichtung nicht bestätigen, da sie sich außerhalb ihres Sichtfeldes abspielte.
1989
27. März

Anflug auf Phobos (Marsmond)
Weltraum Kontaktabbruch mit der Russischen Marssonde Fobos 2 (Phobos 2 in englischer Transliteration) als diese kurz vor dem Mars-Mond Phobos ist. Das letzte Bild von Fobos 2 zeigte einen seltsamen Strich, welcher zum Teil als ein UFO gedeutet wurde (andere sehen es als Teil der technischen Fehlfunktion die zum Ausfall der Sonde geführt hat). Als Marsfluch oder scherzhaft Great Galactic Ghoul wird der Umstand bezeichnet, dass überdurchschnittlich viele Marsmissionen, insbesondere seitens der Sowjetunion bzw. Russlands, scheiterten.
1990 Schwarze Dreiecke Belgische Sichtungswelle, mehrere Massensichtungen von dreieckigem UFOs - belgische Luftwaffe hatte auch Radarkontakte
1990
24. August

Deutschland (noch DDR)
Greifswalder Bodden
Lichtkugeln
Massensichtung
Greifswald-Lichter: Über hundert Menschen sehen zwischen 20 und 21 Uhr gleißend helle Lichtkugeln über dem Greifswalder Bodden. Sie sollen in zwei Gruppen von 6-7 Lichern aufgeteilt gewesen sein. Die Kugeln werden meist als relativ bewegungslos in der Luft stehend beschrieben. Skeptiker interpretieren die Lichter als IR-Täuschkörper bzw. IR-Übungsziele, welche aus aus sehr heißen Fackeln an Falschirmen bestünden[6]. Zu diesem Zweck wurden häufig auch Leuchtgranaten (vom Boden oder See abgeschoßen) bzw. Leuchtbomben (von Flugzeugen abgeworfen) verwendet, welche auch zur Gefechtsfeldbeleuchtung dienen. Die östlich des Greifswalder Boddens gelegene "Luftschießzone II" ist regelmäßig von Staaten des Warschauer Pakts genutzt worden, am 24. August soll die Tschechoslowakische Luftwaffe dort Übungen durchgeführt haben[7]. Entsprechend werden Leuchtbomben vom Typ SAB vermutet. Ähnliche Sichtungen von UFOs des "Greifswald-Typs" soll es hauptsächlich in Ländern des ehemaligen Warschauer Pakts geben.
1996 Varginha Ereignis, mehrfache Sichtungen merkwürdigen Geschöpfe in Minas Gerais, Brasilien
1996
November
NL (Nächtliche Lichter)
Stern
Hoax?
Hale-Bopp-UFO: Amateurastronom Chuck Shramek veröffentlichte ein Bild, welches einen angeblich unerklärlichen Lichtpunkt im Schweif des Kometen Hale-Bopp zeigte. UFOlogische Spekulationen über ein angebliches Raumschiff im Schweif von Hale-Bopp verbreiteten sich infolge rasend schnell, trotzdessen das Astronomen das Objekt als den Stern SAO141894 identifizierten. Die Psychogruppe Heaven's Gate beging Gruppensuizid im Glauben so ihre Körper-Container verlassen und mit ihren Seelen auf das Raumschiff gelangen zu können.
1997
13. März

USA
Phoenix, Arizona
Lichtkugeln
Massensichtung
Phoenix-Lichter: Lichtkugeln bewegen sich in zwei Wellen langsam über die Stadt Phoenix und werden dabei von über hundert Menschen gesehen. Die Luke Air Force Base hat später bekannt gegeben, dass sie gegen 22:00 Uhr sogenannte Flares (Fackeln) von Militärflugzeugen zu Übungszwecken abgeworfen hat.
1998

Erdorbit
Space Shuttle Endeavour
Weltraum Ein Foto der STS-88 Mission zeigt ein schwarzes Objekt im Erdorbit[8], welches von UFOlogen für den Black Knight Satellit gehalten wird. Skeptiker halten das Objekt für eine thermische Decke, die während der Mission verloren ging.

2000-heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Kategorie Beschreibung
2004 NL (Nächtliche Lichter) Eine mexikanische Luftpatrouille auf der Jagd nach Drogenschmugglern nahm UFOs mit einer Infrarotkamera auf, spätere Medienberichte führten das Phänomen auf Gasfakeln der Cantarell-Ölfelder vor Campeche zurück
2009
9. Dezember

nördliches Norwegen und Schweden
NL (Nächtliche Lichter)
Massensichtung
Norwegische Lichtspirale, Vermutlich das Resultat eines Fehlgeschlagenen russischen Raketentests, bei dem die Rakete ins Trudeln geriet.
8.11.2010 Geisterrakete
Massensichtung
Geisterraketenstart von Kalifornien: Vor der Küste von Los Angeles wird ein unangemeldeter Raketenstart von mehreren Zeugen beobachtet und gefilmt. Das Pentagon verlautbart, das es nichts über einen solchen Raketenstart wisse und auch auf Radaraufzeichnung keine Spuren von ihm fände. Kritiker führen das Phänomen auf den Kondensstreifen von Passagierflug AWE 808 zurück.
2004, 2014 und 2015 RV (Radar/Visual) Pentagon UFO-Videos leakten seit 2007 und wurden 2020 vom Pentagon als echt bestätigt.[9]

Hotspots für UFO-Sichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Anomaliegebiete

Im allgemeinen folgt die Verteilung der UFO-Sichtungen der Bevölkerungsdichte, so sind Berlin, Hamburg und München in Deutschland die Orte mit höchsten Anzahl von UFO-Sichtungen in Deutschland. Rechnet man die UFO-Sichtungen im Verhältnis zur Bevölkerung erscheinen vor allem Gemeinden die Gemeinden Pillig, Kalenborn, Rhönblick, Todtnau, Samerberg, Feldberg und Tiefenborn besonders viele Sichtungen zu verzeichnet, dies scheint vor allem aber dadurch bedingt das in diesen Gemeinden oft besonders engagierte UFOlogen ansäßig sind.


Bei den internationalen UFO-Hotspot scheinen insbesondere nächtliche Lichtphänomene (NL) eine große Rolle zu spielen. Es wird hierbei oft von "Erdlichtern" oder "Atmospheric ghost lights" gesprochen und meist erscheint ein natürliches unbekanntes Phänomen als Erklärung am wahrscheinlichsten. (vgl. Erdbebenlichter)

Name Ort Beschreibung
Hessdalen-Lichter Norwegen
Trøndela
Holtålen
Hessdalen-Hochtal

62° 48′ 22,7″ N
11° 10′ 56″ O
Bekannter UFO-Hotspot in Norwegen, es gab zahlreiche Versuche das Phänomen zu erforschen, u.a. mit automatisierten Beobachtungsposten.
Marfa-Lichter USA
Texas
östlich der Stadt Marfa
nahe der Route 67 auf der Mitchell Flat

30° 19′ N
104° 1′ W
Brown-Mountain-Lichter USA
North Carolina
nahe Brown Mountain

35°54′57″N
81°44′45″W
Area 51 USA
Nevada
nahe Las Vegas

37°14′0″N
115°48′30″W
Bekanntest Testgelände für Experimentalflugzeuge und Gegenstand vieler Verschwörungstheorien um UFOs
Naga-Feuerbälle Thailand/Laos
Mekong
Min-Min-Lichter Australien
Outback

Erklärungsversuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UFO-Sichtungen gibt es schon solange wie die Menschheit, allerdings ist erst während des 20. Jh. ein wirklicher UFO-Boom ausgebrochen, trotz der Tatsache, dass durch den technologischen Fortschritt die Identifizierung eigentlich leichter wurde.

Ursachen dürfte es hierfür verschiedene geben, etwa den vermehrten Luftverkehr der einfach bewirkt, dass unter vielen verschiedenen Flugobjekten am Himmel ein Anteil fehlerhaft gedeutet wird. Auch dürfte die kulturelle Prägung eine Rolle spielen: Sahen die Menschen des Mittelalters sich von Magie und Dämonen umgeben so sind es heute Aliens mit Hochtechnologie. Hinzukommt Suggestion: Durch die vermehrte Erwartung ein UFO zu sehen, ist auch die Deutung eines Objekts als UFO gesteigert.

für UFO-Sichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das UFO-Phänomen an sich lässt sich nicht mit einer einzelnen Erklärung beschreiben, da es sich genaugenommen um eine Reihe von verschiedenen Phänomenen mit wahrscheinlich unterschiedlichsten Ursachen handelt.

Bei einer genaueren Untersuchung des Phänomens muss man also zunächst eine Klassifizierung von unterschiedlichen Gruppen von UFOs vornehmen und diese jeweils einzeln untersuchen.

Auf der Grundlage von Ockhams Rasiermesser sind bei weiteren Untersuchung zunächst alle möglichen bekannten Ursachen zu prüfen und auszuschließen, bevor neue Möglichkeiten postuliert werden können.

Viele UFO-Sichtungen lassen sich meist auf ganz einfache und unspektakuläre Ursachen zurückführen. Das nicht alle UFO-Sichtungen für den Beobachter letztendlich erklärbar sind liegt in der Natur der Sache, da der Beobachter stets auf eine nur sehr geringe Menge Informationen zurückgreifen kann.

Jene sehr kleine verbleibende Restmenge von gut dokumentierten UFO-Sichtungen bei denen alle bekannten möglichen Ursachen ausgeschlossen wurden, sind von besonderem Interesse, da die Erforschung dieser Phänomene zu einem großen Wissensgewinn führen könnte.

Problematisch an der Untersuchung von UFO-Sichtungen ist, das wenn die Phänomene von Menschen verursacht werden, diese wahrscheinlich oftmals ganz bewusst unidentifiziert bleiben sollen. Insbesondere bei Entwicklungen in der Rüstungsindustrie ist man auf Geheimhaltung bedacht, weshalb man bei Versuchen unter freiem Himmel, die der Öffentlichkeit nicht ganz verborgen bleiben können, vermutlich Falschinformationen streuen wird. Solche Falschinformationen könnten auch eine Ursache für die negative Sicht auf Ufologie in der Öffentlichkeit sein.

Weiterhin stellt sich die Frage inwiefern Gewinninteressen hinter angeblichen UFO-Sichtungen stehen könnten. Für das Geben von Interviews werden Aufwandsentschädigungen gezahlt und Fotos und Videos können auf Grundlage des Urheberrechtes vermarktet werden. Da UFOs aufgrund ihrer Unerklärbarkeit eine enorme Neugier hervorrufen liegt es nicht unbedingt im Interesse von einigen Buchautoren das UFO-Rätsel wirklich zu lösen, sondern eher Aufmerksamkeit erregende, und damit vermarktbare, Lösungsansätze zu präsentieren.

siehe: "Unsere Behörden wollen, dass die Leute UFOs sehen"

Geisterrakete oder Meteor?

Fehlinterpretationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iridium-Flare

Die meisten UFO-Sichtungen sind auf Fehlinterpretationen bekannter Flugobjekte zurückzuführen. So wird mit großer Regelmäßigkeit der Planet Venus für ein UFO gehalten.

Auch kann es sich manchmal um so banale Dinge wie Party-Ballons, einen Wetterballon, Modell-Heißluftballons (laut GWUP 1991 die häufigste Ursache), das Licht von Skybeamern oder einfach bestimmte Lenticulariswolken handeln. In der Nacht werden auch nicht selten Positionslichter von Flugzeugen und Helikoptern für UFOs gehalten.

Es gibt natürlich auch exotischere Ursachen wie Iridium-Flares, verglühende Raketenendstufen, Spiegelungen eines Raketenstrahls in höheren Schichten der Atmosphäre oder neuartige Flugdrohnen. Zum Teil soll sogar schon die russische MIR und die ISS für ein UFO gehalten worden sein.

geheime Waffenprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um lange Zeit einen technologischen Vorteil zu besitzen, ist es das beste ihn so lange wie möglich geheim zu halten. Dies galt insbesondere im Kalten Krieg, indem USA wie UdSSR mit immer neuen Projekten vorantrieben. Dies erklärt auch sehr einfach warum in den USA andere UFOs gesehen wurden als in der UdSSR.

Avro Canada VZ-9 Avrocar

Lockheed SR-71 "Blackbird"

Die USA setzten dabei zumeist auf Spionageflugzeuge wie etwa den Blackbird, Nurflügler oder Stealth-Flugzeuge. Letzteren beiden ist gemein das sie allein durch ihr merkwürdiges Aussehen auffallen. Nurflügler können leicht für fliegende Untertassen gehalten werden und Stealth-Flugzeuge prägten vermutlich das Bild von den Schwarzen Dreiecken. Der Blackbird hingegen fällt durch seine ungewöhnlichen Flugeigenschaften auf: Er fliegt in großer Höhe mit Geschwindigkeiten bis zu Mach 3.

Die USA verfolgte zudem zusammen mit Avro Canada ein Projekt zum Bau des VZ-9 Avrocar. Dieses Projekt dürfte aber für keine UFO-Sichtung verantwortlich zu machen sein, da es nie höher als einen Meter flog. Allerdings gibt es Spekulationen das solche Fluggeräte mit modernen Triebwerken und modernen leichteren Materialien realisierbar wären.

Die UdSSR soll hingegen auf Spionagesatelliten gesetzt haben. Lichtspiegelungen in der Atmosphäre sollen dazu geführt haben das der Feuerstrahl der Raketen noch aus tausenden Kilometer Entfernung als Licht am Himmel wahrgenommen wurde. Diese UFOs hatten die Eigenschaft sich zu zerteilen, was auf die Trennung der Raketenstufen zurückführbar sein soll.

Auch in der Gegenwart dürfte es Flugzeug-Projekte geben, es wird etwa über ein Flugzeug mit dem Namen Aurora spekuliert.

Betrug & Hoaxes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt eine Reihe von Fällen in denen UFO-Sichtungen und Kontakt zu UFOnauten vorgetäuscht wurden. Ziel hierbei ist es meist aus der Erfahrung Profit zu schlagen, etwa durch bezahlte Vorträge oder verkaufte Foto und Bücher.

Bekannte UFO-Hoaxes waren:

  • George Adamski, gilt als erster Cantactee. Adamski machte einige ikonische UFO-Fotos und gab an von Venusianern (gelten heute als Ursprung der Nordic Aliens-Erzählung) kontaktiert worden und sogar mit ihnen zu diversen Planeten des Sonnensystems geflogen zu sein, welche alle lebensfreundlich seien und auf denen perfekte Gesellschaften, ohne Krieg, Armut, Hunger etc, existieren würden. Da seine Behauptungen über die Planeten jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren, gilt er als Betrüger, der sich über Buchverkäufe, Vortragshonorare und Spenden bereicherte. Es wurde vermutet, dass das UFO in seinen Fotos einer medizinischen Lampe entspricht.
  • Cedric Allingham, eine fiktiver Buchautor, der wohl in Anlehnung an Adamski erfunden wurde um ein ähnliches Buch zu verkaufen.
  • Der UFO-Absturz von Aztec, New Mexico, wurde vermutlich in betrügerischer Absicht erfunden, um Geräte die amgeblich Erdöl, Erdgas und Gold aufspüren können als Alientechnologie zu verkaufen.
  • Maury Island incident, Harold Dahl soll gegenüber dem FBI gestanden haben, den Vorfall erfunden zu haben.
  • Morristown UFO hoax - Zwei UFO-Skeptiker lassen mehrfach Leuchtfackeln an Ballons aufsteigen um die UFOlogische Community zu testen.
  • Patrick Maréchal soll mit Freunden infolge der Belgischen UFO-Welle Fotos Schwarzer Dreiecke gefälscht haben, welche später weit verbreitet und für echt befunden wurden. Maréchal demonstrierte später gegenüber den Medien, wie er die Fotos gefälscht hat.

Hoaxes im Umfeld der UFOlogie:

spekulative Erklärungsansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da nicht alle UFO-Sichtungen durch bekannte Ursachen erklärbar zu sein scheinen, existieren für den Rest zahlreiche Theorien, welche von spekulativen Hypothesen ausgehen.

unbekannte Athomosphärische Effekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige UFO ähneln mehr Naturphänomenen als künstlichen Flugkörpern. Häufig werden solche UFOs als Lichtkugeln beschrieben, ähnlich Kugelblitzen oder den im 2. Weltkrieg beschriebenen Foofightern.


Fahrzeuge von UFOnauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UFOnauten für die Insassen von UFOs, von denen angenommen wird, dass sie diese als Transportmittel benutzen. Ihre Beobachtung gilt in der Hynek-Klassifizierung als Nahbegegnung der dritten Art (CE-3) und ist eine der seltensten Formen der UFO-Erfahrung. Der Begriff UFOnaut soll insbesondere keine der im Raum stehenden Hypothesen über den Ursprung der UFOnauten favorisieren.

Außerirdische[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerirdische können als Ursache für UFOs genauso wenig ausgeschlossen wie bestätigt werden, dennoch sind sie meist das erste was mit dem Begriff UFO assoziiert wird.

Für die Theorie der Außerirdischen sprechen Berichte von kommunikativen Kontakten mit den Lebensformen die diese Raumschiffe steuern, allerdings sind diese auch aus Unterschiedlichen Gründen mit Vorsicht zu genießen.
Das Interesse an solchen Geschichten ist groß, was auch eine entsprechende Vermarktbarkeit verspricht.
Darüber hinaus scheinen einige Berichte, insbesondere von Entführungen, eher auf psychologische Effekte zurückführen zu sein.
Ungeklärt ist desweiteren die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Besucher.
Im Gesamten stehen viele dieser Berichte zueinander im Widerspruch.

Wahrscheinlichkeit für Außerirdisches Leben in der Milchstraße

Die häufig zu findende Meinung, das es anderes intelligentes Leben innerhalb der Milchstraße gibt, gründet sich auf der Annahme das selbst die geringste Wahrscheinlichkeit dafür das sich intelligentes Leben auf einem Planeten um eine Sonne entwickeln kann durch die große Zahl an Sonnen mehr als aufgehoben wird (Drake-Gleichung) . Da aber nicht bekannt ist, wie gering diese Wahrscheinlichkeit wirklich ist und die Anzahl der Sonnen endlich ist, besteht durchaus die Möglichkeit das die Menschheit die einzige intelligente Spezies innerhalb der Milchstraße ist.

Hierbei ergibt sich auch das Fermi-Paradoxon, welches besagt, das wenn auch nur eine Zivilisation ensteht, welche in der Lage ist andere Planeten zu kolonisieren (was ja mit der Fähigkeit die Erde zu erreichen verbunden wäre) und dies auch vorantreibt, diese Zivilisationen in einer zum Alter des Universum vergleichsweise verschwindend geringen Zeit von schätzungsweise 100 Millionen Jahren die gesamte Milchstraße hätte kolonisieren können und man folglich überall die Spuren (Radio-Signale, Infrarotlicht durch Energienutzung (Dyson-Sphäre)) dieser Zivilisation entdecken müsste, was allerdings nicht der Fall ist.

Somit gibt es durchaus berechtigte Gründe zu zweifeln das innerhalb der Milchstraße Zivilisationen existieren, welche die Fähigkeit besitzen zwischen den Sonnensystemen zu reisen.

Dies setzt natürlich voraus das Reisegeschwindigkeiten im Überlichtgeschwindigkeitsbereich nicht möglich sind.

Zeitreisende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund dem oft sehr humanoiden äußeren der beschriebenen Insassen von UFOs existiert die Theorie dass es sich bei ihnen um Menschen oder Trans-/Über-Menschen aus der Zukunft handelt.

Einige Theoritiker führen auch an, das sobald eine Spezies über die Möglichkeit verfügt, sich mit Überlichtgeschwindigkeit zu bewegen und damit die Distanz zwischen den Sonnensystemen und Galaxien ohne größere Mühe zu überwinden, auch zwangsläufig die Möglichkeit der Reise durch die Zeit erlangt, da gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie Zeit und Raum auf engste miteinander verbunden sind.

Transdimensionale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Theoretiker sehen den Ursprung von UFOs auch in Paralleluniversen oder in anderen, für den Menschen unbekannten, Raum-Dimensionen. Insbesondere Esoteriker bringen solche Transdimensionalen mit Intelligenzen auf anderen Bewusstseinsebenen in Verbindung, wie sie etwa buddhistische oder hinduistische Reinkarnationslehren vermuten lassen.

Hierbei sei zu betrachten das die Menschen das Phänomen je nach Erwartungshaltung deuteten, seien in der Antike UFOs als göttliche Erscheinungen beurteilt worden (Prä-Astronautik) seien sie in späterer Zeit je nach Zeitgeist umgedeutet worden. Als man erkannte das Sterne der Sonne ähnlich seien oder das Planeten des Sonnensystem der Erde ähnlichen waren, vermutete man dort immer wieder Leben (Giordano Bruno, Mars-Kanäle, Venusianer) und deutete Himmelphänomene dem entsprechend als Besucher dieser Welten. Sollte sich aber auch die Milchstraße als lebensleer erweisen, besteht die Möglichkeit das aus Bereichen die uns bisher ebenso unbekannt waren, wie die wahre Natur des Sternenhimmels in der Antike, Besucher kommen.

Krypto-Terrestrische & Ultra-Terrestrische[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Kryptoterrestrisch fast Annahmen bezüglich einer weiteren auf der Erde versteckt lebenden intelligenten Spezies zusammen. UFOs könnten Fahrzeuge dieser Spezies sein.

Eine solche Art könnte an einem für Menschen unzugänglichen Ort leben. Oftmals wurde über unterirdische (subterran) Zivilisationen spekuliert, welche in Höhlensystemen oder, in esoterischeren Theorien, der hohlen Erde leben. Insbesondere um den Himalaja gibt es Mythen über einen versteckten Ort namens Shangri-La, Shambala oder Agartha, an dem weise Meister leben würden.

Seltener finden sich Theorien über Unterwasser-Zivilisationen. Durch die (vermutlich gefakte) Dokumentation "Mermaids: The Body Found" wurden Theorien zur Existenz von Meerjungfrauen befeuert. Zu Unterwasser-Zivilisationen würde die Beobachtung von USOs passen.

Weiterhin könnte eine kryptoterrestrische Art versteckt unter den Menschen leben, was häufig mit Verschwörungstheorien einhergeht. Bekannt ist hierbei insbesondere die Theorie der Reptiloiden, welche sich angeblich als Formwandler unauffällig unter den Menschen bewegen könnten. Vampire werden in der Fiktion häufig auch als Untergrundzivilisation dargestellt.

Ähnlich zu den Kryptoterrestrischen ist die Hypothese der Ultraterrestrischen. Diese geht davon aus das es sich bei den UFOnauten um die selben Wesenheiten handelt, die bereits in der Vergangenheit als Fabelwesen erschienen und als Feen, Kobolde, Dämonen oder ähnlichem in Erscheinung traten.

Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häufig findet sich bei UFOlogen die Vermutung, Militärs bzw. Rüstungsfirmen hätten auf Basis von extraterrestrischen UFOs eigene menschgemachte UFOs, auch ARV (Alien Reproduction Vehicle) genannt, entwickelt, die für eine vielzahl von UFO-Sichtungen verantwortlich seien. Die dabei verwendeten UFO-Technologien würden aber der Allgemeinheit vorenthalten werden.

Ähnlich spekulativ ist die Theorie der Dritte Macht, angeblicher Nazis die Reichsflugscheiben entwickelten hätten und nach ihrer Flucht aus Deutschland auf versteckten Basen in Neuschwabenland oder auf dem Mond weiter arbeiten würden.

Kryptide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige UFOs wurden und werden als unbekannte Lebensformen interpretiert. Ein häufiges Beispiel hierfür sind die sogenannten Rods, welche für das Menschliche Auge unsichtbar sind und nur auf Kamera-Bildern auftauchten. Sie bewegen sich sehr schnell und werden auf Kamera-Bildern als undefinierbare wandernde Punkte oder Linien regelmäßigen Ausstülpungen sichtbar, welche sich deutlich intelligent bewegen.

Kritiker führen Rods auf Insekten und Vögel zurück, welche sich so schnell durch ein Bild bewegten, das sie innerhalb der Belichtungszeit eine größere Abbildung verursachen würden. Die Regelmäßigen Ausstülpungen sind in dieser Interpretation Flügelschläge.

siehe auch: sky serpents

Täuschung durch Verschwörung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Teufel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige christliche Verschwörungstheoretiker sehen den Teufel und Dämonen als Verursacher des UFO-Phänomens um die Menschen vom wahren christlichen Glauben abzubringen. Entführungsberichte der Moderne wiesen große Parallelen zu Mittelalterlichen Geschichten über Succubi und Incubi auf, also Dämonen die Menschen sexuell missbrauchten.

Anhänger der Theorie von außerirdischen Raumschiffen hingegen argumentieren, die mittelalterlichen Dämonen seien Außerirdische.

Mind Control[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Verschwörungstheoretiker sehen hinter UFO-Entführungen als Bewusstseins-Manipulation um andere Vorgänge zu verschleiern.

Um Menschen zum Beispiel für Experimente oder "satanische" Rituale zur Verfügung zu haben würde ihnen durch Mind Control eingegeben durch UFOs entführt zu werden. Dadurch würde einerseits eine Erklärung für ein längeres verschwinden der Personen geschaffen und andererseits eine von der Öffentlichkeit als unglaubwürdig wahrgenommene Lösung des Abwesenheitsproblems für die Opfer präsentiert.

Desweiteren ergibt sich eine weitere Kontrollmöglichkeit über spezielle Therapeuten für UFO-Entführungsopfer.

Schüren einer Hysterie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Anhänger der New-World-Order-Verschwörungstheorie glauben, das die UFO-Hysterie gezielt geschürt werde um auf ihrer Basis eine neue Weltordnung zu installieren.

Durch die geschürte Angst vor einer Alien-Invasion würden sich die Menschen bei einer Inszenierung selbiger (Projekt Blue Beam) aus Angst hinter einer Internationalen Macht (UNO, Weltregierung) vereinen. Dieser Institution würde sogar eine absolute Macht über alle Menschen gegeben, da es von ihrer Handlungsfähigkeit abhinge den Feind zurück zu schlagen (Planwirtschaft, Kriegskommunismus).

Einige UFOlogen, wie Steven M. Greer, glauben sogar, die US-Regierung würde Entführungen durch Außerirdische indzenieren, um den Narrativ einer Außerirdischen Bedrohung zu bedienen. Greer selbst glaubt an Außerirdische Besucher auf der Erde, hält diese aber für absolut friedfertig und moralisch nicht in der Lage Menschen Schaden zuzufügen.

Bildmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich ein Lichtreflex

Fotos von UFOs sind nicht selten der ausschlaggebende Beweis zur Identifizierung eines UFOs,

Es gibt Fälle in denen UFOs (ähnlich wie bei Fotos von Geistern, Orbs oder Rods) erst auf dem Foto entdeckt wurden, was bei manchen UFOlogen zu der Vermutung führte das die Tarnvorrichtung der UFOs das menschliche Nervensystem manipuliert und somit nicht für das menschliche Gehirn, aber für technische Geräte, sichtbar sind.

Fehlinterpretation von Bildern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu den Erklärungsansätzen für normale Sichtungen kommen bei Bildmaterial mögliche zusätzliche Fehlerquellen hinzu, welche zu Falschinterpretationen führen können.

Insbesondere nächtliche Lichtreflexe auf Fotos werden immer wieder für UFOs gehalten. Auch schnell vorbeifliegende Vögel oder Insekten können auf Fotos oder Filmen wie UFOs erscheinen.

Fälschungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit Bildbearbeitungsprogramm gefälschtes UFO-Bild

Es gibt einige Gründe warum UFO-Fotos und -Filme gefälscht werden. Dies kann von der Befriedigung des Geltungsbedürfnis über finanzielle Beweggründe bis hin zu ideologischen Motiven gehen (letzteres insbesondere bei Reichsflugscheiben)

Die Möglichkeiten ein UFO-Foto zu fälschen sind einfach und können meist innerhalb von kurzer Zeit gemacht werden (wobei natürlich gilt: je länger man die Fälschung perfektioniert, desto weniger Zweifeler werden feststellen das es sich um eine Fälschung handelt).

Eine klassische Methode ist es eine gebaute UFO-Attrappe an einem Nylon-Faden zu hängen, der auf dem Foto mehr oder weniger unsichtbar ist. Eine weitere klassische Methode ist das Aufkleben von UFO-Bildern an Fenstern. Oft kann man Gegenstände, wie etwa Radkappen, auch einfach in die Luft werfen und dort fotografieren (Eine Methode auf die schon renomierte UFO-Forscher hereingefallen sind.[1]). Menschen die etwas von der Entwicklung von Filmen verstehen können ein Bild auch einfach mehrfach belichten oder man nimmt die heute wohl einfachste Methode: Man nutzt ein Bildbearbeitungsprogramm in dem man ein UFO in ein Bild zeichnet oder einfügt.

Spuren von UFOs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landespuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Berichte über angebliche Landespuren von UFOs. An Stellen, an denen UFOs gelandet sein sollen, wird über vermindertes Pflanzenwachstum und erhöhte Radioaktivität berichtet. Als Landespur wird ein grober Kreis beschrieben. Das es sich aber bei filigranen Kornkreisstrukturen um Landespuren handelt ist auszuschließen.

Elektromagnetische Störungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei zahlreichen UFO-Sichtungen wird über den Ausfall elektrischer Geräte aller Art berichtet. Eine solche Erscheinung kann leicht erklärt werden, wenn man annimmt, daß das UFO mit Hilfe von Gammastrahlen die umgebende Luft ionisiert und somit elektrisch leitfähig macht. Da die meisten elektrischen Systeme dafür ausgelegt sind, daß die Luft ein elektrisch nichtleitendes Medium ist, ist eine solche Erscheinung physikalisch durchaus erklärbar. Allerdings ist dies kein Hinweis auf Aktivitäten außerirdischer Intelligenz. Es könnte auch hinter manchen UFOs auch ein unbekanntes Naturphänomen, wie der Kugelblitz, stecken.

Verlorene Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über "Verlorene Zeit" werden unterschiedliche Phänomene im Zusammenhang mit der Entführung durch UFOs beschrieben. Häufig bezeichnet dies Erinnerungslücken: Betroffene sind nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sich an die Entführungen zu erinnern. Mithilfe von Erinnerungswiederherstellungs-Techniken können sie die verlorenen Erinnerungen z.T. wiedergewinnen (Es ist anzumerken, dass diese Techniken im Verdacht stehen Falsche Erinnerungen zu erzeugen). So war es etwa im Fall der Entführung von Betty und Barney Hill der Fall.

In anderen Fällen bezeichnet der Begriff z.T. wirkliche Zeitanomalien: Uhren würden nachgehen (weil für die Betroffenen mehr Zeit vergangen ist, als für ihre Umgebung) und die Betroffenen hätten Anzeichen für vergangene Zeit, wie etwa einen 3-Tage-Bart.

Engelshaar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Engelshaar" ist eine Substanz die bei manchen UFO-Sichtungen, insbesondere im Europa der 1950er, gefunden sein soll. Sie soll Spinnenweben ähneln, insbesondere den Flugfaden von Baldachin-Spinnen die im "Altweibersommer" massenhaft auftreten können. Im Gegensatz zu Spinnfäden soll sich das Engelshaar aber innerhalb kurzer Zeit wieder auflösen und sei deshalb nicht analysierbar (und wenn es sich nicht auflöst sind es meisten tatsächlich Spinnenfäden).

Entführungen durch UFOnauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Entführung durch Außerirdische

Ganz besonders umstritten sind die Sichtungen, bei denen Leute angebliche Insassen von UFOs gesehen haben oder gar von diesen entführt worden sein sollen, dennoch soll es inzwischen tausende Menschen geben, die glauben von Außerirdischen entführt worden zu sein. Diese Berichte entstehen meist unter Regressionshypnose von Psychotherapeuten die schon mit UFO-Entführungen vertraut sind.

Greys sind die am häufigsten beschriebene Art von Außerirdischen

Einige Berichte zeigen auch deutliche Anzeichen für eine psychologische Ursache, so werden viele Opfer in der Nacht aus dem Bett entführt, wobei es, trotz der Tatsache das diese Menschen in relativ Dicht bewohnten Gebieten leben, keine weiteren Zeugen gibt. Der Zustand der Bewegungsunfähigkeit, der oft beschrieben wird, erinnert an die Schlafparalyse welche in der Traumphase den Körper Bewegungsunfähig macht. Viele Kritiker von UFO-Entführungsberichten glauben, dass viele der Entführungsopfer anfangs nur einen sehr realistisch Traum hatten. Wenn diese Personen sich danach an einen pseudowissenschaftlichen UFOlogen gewendet haben, hätten diese mittels psychologischer Methoden wie Suggestion und Hypnose den Glauben, entführt worden zu sein, in den Personen gestärkt und ausgebaut, anstatt nach rationalen Erklärungen zu suchen. Dies erscheint insofern gefährlich als die Opfer durch die angenommene Entführung oft traumatisiert werden bzw. in Angst vor weiteren Entführungen leben (insbesondere deshalb da auch die Träume der Personen dadurch beeinflusst werden).

Einige dieser Fälle können allerding nicht so leicht widerlegt werden, wie der Entführungsfall eines amerikanischen Holzfäller, der auf ein angebliches UFO zugelaufen sein soll und dann für 5 Tage - trotz intensivster Suchaktion - nicht finden ließ. Am 5. Tag meldete er sich ganz zerlumpt in einer Telefonzelle. Wie viele angebliche Entführungsopfer berichtet er über verlorene Zeit.

Auffallend ist, daß bei den meisten Entführungsfällen die Außerirdischen ähnlich beschrieben werden und zwar als graue menschenähnliche Wesen mit großem Köpfen. Allerdings ist ein schwer zu sagen ob die Häufigkeit der "Grauen" in Entführungsberichten nicht auch auf ihre Popularität durch Filme begründet liegt. Eine andere seltener beschriebene Art sind Reptiloide oder Insektoide.

Die Bewertung einer Entführung ist meist negativ, dennoch wird in seltener werden Fällen die Entführung als positives Ereignis geschildert, das dem Betroffenen eine "höhere Einsicht" gibt.

Versuche zur Erforschung von UFOs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab und gibt auch diverse Versuche mit automatischen Überwachungsstationen, die mit Kameras, Geigerzählen und Radioempfängern ausgerüstet sind, UFOs zu detektieren. Teilweise fielen die Ergebnisse unter militärische Geheimhaltung, wie die in Shirley Bay in der Nähe von Ottawa im Rahmen des Projektes "Magnet" betriebenen Anlage von einem Mitarbeiter des Transportministeriums. Das Projekt wurde aber schnell wieder eingestellt, da sich zeigte, dass der Verantwortliche hierfür ein von "Fliegenden Untertassen aus dem Weltraum"-Besessener war, der später selbst glaubte Alien-Kontakte zu haben - viele Spiritisten besetzen das Feld der esoterischen UFOlogie mit ihrer ganz und gar speziellen Art der "Alien-Erforschung" auf mentaler Ebene... Eine rein zivile Station zur Erforschung von UFOs befindet sich in Hessdalen, Norwegen, und zwar die Hessdalen AMS. Doch leider ist das Projekt zu einem Touristik-Unternehmen abgeflacht, um der regionalen Ökonomie unter die Arme zu greifen.

In Deutschland können UFO-Beobachtungen der in Lüdenscheid ansässigen Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP e.V.) gemeldet werden. Dieser rund 100 Mitglieder umfassende als gemeinnützig anerkannte Verein geht seit über 30 Jahren UFO-Meldungen nach und untersucht diese gewissenhaft mit wissenschaftlichen Methoden und kriminalistischen Ansätzen. Die GEP grenzt sich seit jeher von unkritischen UFO-Sekten, aber auch von dogmatisch-skeptischen Gruppierungen ab. Die Publikation der bearbeiteten UFO-Meldungen sind in der Fachzeitschrift Journal für UFO-Forschung nachzulesen.

Ähnlich der GEP ist auch die "Deutschsprachige Gesellschaft für UFOforschung e.V." (DEGUFO) einzustufen, die seit 1993 besteht und ebenfalls Meldungen über UFO-Sichtungen entgegen nimmt. Auch die DEGUFO bringt eine vierteljährlich erscheinende Publikation, das DEGUFORUM, heraus.

Ebenso existiert das UFOlogie-kritische CENAP, das sich seit den 70er Jahren mit der Erforschung unidentifizierter fliegender Objekte beschäftigt und eine UFO-Meldestelle in Mannheim betreibt. Auch hier erfolgt die UFO-Nachforschungsarbeit auf ehrenamtlicher Basis. Das CENAP gibt auch eine pdf-Internet-UFO-Zeitschrift namens Online-CENAP REPORT heraus.

Vertuschungen im Zusammenhang mit UFOs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit UFOs wird viel Geheimniskrämerei betrieben, wofür es zahlreiche Gründe geben kann. Zum einen könnten manche der angeblichen UFOs geheime militärische Flugkörper sein, es ist aber auch möglich, daß das UFO-Phänomän als natürliche Erscheinung von großem Interesse für die Militärforschung ist (siehe mögliche physikalische Wirkungen) oder daß man auch, wie manche Leute vermutet, mit den Außerirdischen gar kooperiert und dieses aus Angst vor einem Kulturschock geheimhält.

Zwar wurde in den letzten Jahr vom US-Militär ein großer(?) Teil des über UFOs gesammelten Materials freigegeben, doch könnte dies nur ein Ablenkungsmanöver sein.


Fazit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir können nicht ausschließen, daß in unserer Atmosphäre definitiv keine uns noch unbekannten Erscheinungen auftreten. Doch müssen diese nicht unbedingt eine außerirdische Intelligenz als Quelle haben, sondern können auch auf exotische unbekannte Naturphänomene zurückzuführen sein.

Wir sollten aber auch nicht das Phänomen einfach wegdiskutieren, zumal durch einige ungeklärte UFO-Fälle Menschen zu Schaden gekommen sind.

mit dem UFO-Phänomen in Verbindung gebrachte Phänomene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kornkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kornkreise werden oft mit UFOs in Verbindung gebracht. Einige UFOlogen deuten sie als Botschaften von UFOnauten. Mit Außnahme der z.T. im Zusammenhang von Kornkreisen beobachteten Lichtkugel-UFO scheint aber ein Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen eher schwach zu sein.


Viehverstümmelungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Myteriöse Viehverstümmelungen werden zum Teil mit UFOs in Verbindung gebracht.

Anomalie-Gebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anomalie-Gebiete, wie das Bermudadreieck, werden z.T. mit UFOs in Verbindung gebracht. Eine z.T. in der UFOlogie vertretene Theorie besagt, dass die Gebiete mit Stützpunkten der UFOnauten in Verbindung stehen und die Phänomene entsprechend ein Nebenprodukt der UFO-Technologie seien.

weitere Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


spezielle UFOs

UFO-ähnliche Flugkörper

Aliens

besondere Ereignisse

18. Dezember  1955: Unbekannter Satellit
 2. September 2004: Stromausfall in der Eifel


Essays

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FOCUS Magazin (1995): Illobrands Irrtum
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